Investityourself
Investityourself

Gelb!

27.03.2016

Anlagekonzept 2016

 

Versprochen ist versprochen! Also jetzt etwas über heute notwendige Anlagekonzepte:

 

Zunächst einmal: Wir wollen nur gute Aktien kaufen. Optionsscheine sind als Basisanlagen nicht geeignet. Auch sind die Zeiten so unsicher, dass wir Optionsscheine nicht empfehlen können. Also Aktien!

 

Für die Aktienauswahl haben wir unseren Auswahlmechanismus, wie er in der Fibel"Spekulation mit Aktien"  vorgegeben wird oder von uns selbst aus den Lehren dieser Fibel abgeleitet wurde. Die Auswahl erfolgt nach positiven Merkmalen, welche die Wahrscheinlichkeit für Krurssteigerungen zumindest kumuliert erhöhen. In unsicheren Zeiten gewinnen dabei Dividende, KGV und Gewinnwachstum eine immer grössere Bedeutung, da diese Bewertungskriterien Sicherheit gegen gravierenden Kursverfall bieten.

 

Wir haben uns also gute Aktien ausgesucht. Sollen wir sie kaufen ? Dann haben wir eine ganze Menge  zu tun: Es gibt viele gute Aktien auf der Welt. So viel Geld haben wir nicht, um in allen eine aussichtsreiche Position - in Staffeln - aufzubauen.

 

Also müssen wir weiter filtern: Aber nach welchen Kriterien?

 

Jetzt müssen wir wirklich tief nachdenken!

 

China-Aktien:

Allem Gerede zum Trotz halten sich die China-Aktien, die nicht gerade in Deutschland begeben worden sind, sondern in den USA gehandelt werden, ganz gut. Wenn auf den Konjunkturabschwung ein Aufschwung folgt, dann sind in Anbetracht der oft extrem niedrigen KGV`s enorme Steigerungen möglich. Interessant - aber auch gefährlich!

 

US-Aktien:

Historisch gfesehen teuer! Aber wie sieht es mit der Konjunktur aus? Schon liest man wieder, dass die USA und in der Folge Europa in eine neue Rezession abgleiten. Dann  wäre Schluss mit den Zinssteigerungen. Die Geldhähne würden wieder geöffnet , die Zinsen sinken und die Kurse steigen.

 

Deutsche Aktien:

Schon ziemlich hoch. Zusammen mit den europäischen Aktien im Schlepptau der weltweiten Konjunktur, wobei Deutschland der Spitzenreiter ist. Also relativ langweilig!

 

Erdöl:

Der Rückblick in die Vergangenheit ist kein Indikator für die Zukunft. Was für Aktien gilt, ist auch auf den Ölpreis anzuwenden. Viele Gesichtspunkte sprechen gegen einen steigenden Ölpreis: Das Überangebot -Die Frackingindustrie. Aber vor allem die aufkommende Elektromobiltechnik. Wer elektrisch fährt, verbraucht kein Erdöl mehr!

 

Elektromobilität:

Ungeachtet des niedrigen Ölpreises ist die Elektromobilität unaufhaltsam. Folge sind Veränderungen im Rohstoffverbrauch auf der ganzen Welt. Benötigt wird viel Graphit. Aber es gibt so viel Graphit auf der Welt, dass der Preis offenbar nur schwer beeinflussbar ist. Anders sieht es mit Kupfer und Lithium aus. Beide Materialien werden zunehmend gebraucht und steigen folgerichtig im Preis!

 

Gold:

Der Goldpreis liegt bei den Erstehungskosten. Die aus den gezeigten Unsicherheiten resultierenden Chancen sind nicht eingepreist. Desto mehr die hier kritisierten Handlungsweisen der Centralbanken durchschaut werden, um so mehr wächst der Wunsch nach entwertungsfreier Sicherheit. Ausserdem ist das gesamte Währungsgefüge in Gefahr, da die Centralbanken insgeheim gegeneinander arbeiten. Es kann also "knallen", auch wenn und gerade weil alle Centralbanken dies unbedingt verhindern müssen. Eine heisse Spekulation - aber keine sichere! Manche sprechen schon wieder von neuen Goldstandards!

 

Rohstoffe:

Rohstoffe sind extrem niedrig. Jeder Wirtschaftsaufschwung zieht die Rohstoffpreise und die Kurse der Rohstoffaktien mit nach oben. Den Centralbanken kann man zwar genauso wenig vertrauen wie den Regierungen. Gut möglich ist es jedoch,dass es zu einer zyklischen Wende zum Besseren kommt, vielleicht mit einem neuen Konjunkturaufschwung in China. Auch eine Chance!

 

Es gibt also eine Menge von Optionen. Aber die Auswahl ist schwierig! Wer sich hier nicht der Qual der Wahl stellen will, dem bleibt nur eine letze Option:

 

Echt gute Aktien!

 

27.03.2016

Karl W. Müller

 

Urhebervermerk: Text darf mit Quellen und Verfasserangabe ganz oder teilweise übernommen werden

 

 

<< Neues Textfeld >>

GELB!

 

Die Börsenampel steht auf Gelb! Wir wissen nur nicht, ob sie wieder auf Rot oder auf Grün schaltet. Eigentlich hat sich nicht viel getan!

 

Die Zentralbanken verfolgen weiter ihre Politik des billigen Geldes. Dabei versucht die eine Zentralbank die andere bei den Zinsen zu unterbieten, um für die eigene Wirtschaft Konkurrenzvorteile herauszuschlagen. Dies ist ziemlich rücksichtslos: Einmal den anderen Staaten gegenüber. Zum anderen aber auch gegenüber den eigenen Währungsabhängigen, insbesondere gegenüber Sparern und abhängig Beschäftigten, die weder Zinsen bekommen noch an der Wirtschaftsentwicklung teilnehmen können, da die Bezüge infationieren und das Geld nicht sinnvoll angelegt werden kann. Demgegenüber profitieren in erster Linie die Staaten selbst, deren rieseige Schuldenberge auf diese Weise beherrschbar bleiben.

 

Im Grossen und Ganzen ist also keine Änderung der weltweiten Wirtschaftspolitik zu erkennen. Einzige Ausnahme scheinen die Amerikaner zu sein, die einen ersten Zinsschritt gemacht haben. Aber jetzt zögert die Fed auch, mit den Zinssteigerungen weiter zu machen. Zu gross ist die Gefahr, dass die winzige Konjunkturblüte, die hauptsächlich der Frackingtechnologie zu verdanken war, durch die Ölpressenkung und den Konjunktureinbruch in China wieder ins Gegenteil verkehrt wird.

 

Damit kommen wir zum Kern unseres Problems: Fehlende Glaubwürdigkeit.  Alle Zentralbanken tun so, als würden sie die Probleme beherrschen und hätten Lösungen parat. Die Welt wartet und wartet! Aber es tut sich nichts. Deshalb beginnen die Marktteilnehmer zu zweifeln, ob die "Rezepte" überhaupt die richtigen sind. Geht es vielleicht gar nicht um den sehnlich erwarteten Aufschwung, sondern nur um die Sanierung der Staatsfinanzen und die Entmachtung der Tarifpartner, deren Bemühungen um eine Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung  durch wachsende Steuern und Sozialabgaben und praktisches Verbot der Vermögensmehrung durch Sparen ad absurdum geführt werden.

 

"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht! Auch wenn er auch die Wahrheit spricht." Wenn die "Rezepte" nicht funktionieren, vertaut niemand mehr dem Arzt. So geht es den Zentralbanken!

 

Der Eindruck verbreitet sich, dass es keine wirksame  Steuerung der Weltwirtschft mehr gibt, wenn es eine solche überhaupt jemals gegeben hat. Die erste Konsequenz für die Börsen ist: Verunsicherung. Deshalb:

 

GELB!

 

Denken wir jetzt einmal darüber nach, welche Konsequenzen für unser Anlageverhalten zu ziehen sind. Dazu mehr im nächsten Artikel im Börsenforum.

 

Ostern 2016

 

Karl W. M üller

 

05.07.2015

 

Griechenlandtheater! 

 

 Die Griechen stimmen ab. Aber worüber? Sie können ja oder nein dazu antworten, ob die Kreditvorschläge angenommen werden sollen oder - lieber - nicht. Falls nicht, soll sich - so die Regierung - die Verhandlungslage so verbessern, dass ein besseres Abkommen ganz schnell erzielt wird. Hört man auf die Stimmen der zahlreichen Griechenland- und Europa Befürworter, könnte diese Spekulation sogar auch noch aufgehen.

 

Was bedeutet das für die Börse?

 

Die überwiegende Zahl der Kommentatoren und Analysten haben die perfide Verhandlungstaktik der Griechen nicht durchschaut. Sie fürchten den Grexit und nicht, dass die Griechen im Euro bleiben. Ich erlaube mir, anderer Meinung zu sein: Es ist schon schlimm und Folge einer unklugen Politik, erpressbar zu sein. Noch schlimmer und dümmer ist es, sich aber erpressen zu lassen. Genau dies lassen die Griechenlandfreunde zu! Ja sie wollen die Erpressung sogar noch erzwingen. Ist das nicht der grössere Grund, besorgt zu sein als der Grexit?

 

Und die Börse?

 

Sie wird den Grexit und auch das Gegenteil verkraften! Es geht ja nur um Geld, das ohnehin beliebig gedruckt wird. Das Einzige, was die Börse nicht mag, ist die ewige Unsicherheit, die von den Griechen in meisterlicher Weise immer weiter geschürt wird. Also hoffen wir auf eine Entschedung! So oder so! Dann kann sich die Börse wieder nach eigenen Gesetzen entwickeln und ist nicht in einem "Sommertheater" gefangen, das kein Ende zu nehmen scheint. Das Warten auf eine Entscheidung kann schlimmer werden als die Entscheidung selbst!

 

Und die Kurse? 

 

Sie sind zur Zeit nicht allzu ernst zu nehmen! Sie werden durch das griechische Sommertheater an der Kante gehalten, bei der sich in den Augen der wohl meisten Marktteilnehmer der Wiedereinstieg lohnt. 

 

Nutzen wir den Sommer für andere schöne Dinge wie Urlaub und Familie! Sollte es zu einer Griechenland - Entscheidung kommen, wird es wieder spannend. Aber sieht es nach einer Entscheidung aus? Eher nicht! Wir sind erst im 3. Akt und noch weiss niemand, ob es sich um eine Tragödie oder eine Komödie handelt. Übrigens: Eine Tragödie allenfalls für die Griechen, wenn die Europäer nicht erpressbar wären. Sind sie es nicht?

 

KWM 05.07.2015

<< Neues03.04.2015 12:42:31

 
Grün oder Gelb?
 
Unsere Börsenampel steht bei investityourself.de schon lange, lange auf "Grün". Müssen wir sie angesichts der vielen Stimmen, die vor einem Rückschlag warnen, nicht einmal auf "Gelb" stellen?
 
Gute Frage!
 
Wie steht es denn um die Rückschlagsgefahr? ....
 
.Zunächst: Rückschläge sind eigentlich normal. Ohne sie wäre die Börse auch ziemlich langweilig. Die Börse lebt davon, dass es ständige Bewertungsveränderungen gibt: Sowohl bei den Einzelwerten wie bei den grossen Perspektiven! Rückschläge sind also zwangsläufig. Sie sind das "Salz in der Suppe".
 
Wovor gewarnt wird, sind aber nicht diese "normalen " Rückschläge, sondern die grossen, die mit einer grundlegenden Veränderung der Perspektiven einhergehen. Müssen wir solche Rückschläge fürchten? .....
 
Wir meinen:
 
Jedenfalls zur Zeit nicht!
 
Warum?
 
Zur Zeit sind wir noch in der Phase des "Gelddruckens", in der sich alle Zentralbanken gegeneinander ausstechen wollen. Die Zentralbank der USA hat zwar die Wende angekündigt! Aber was pssiert, wenn sich die in den USA beginnende Konjunkturerholung wieder abkühlt. Hierfür gibt es viele Gründe: Der niedrige Ölpreis, das Einbrechen der Autombilverkäufe bei den amerikanischen Herstellern und zurückgehende Baugenehmigungen! Wird aus diesen Vorboten ein Trend, wird es nichts mit den steigenden Zinsen. Das weltweite Gelddrucken geht weiter!

 

 
Vielleicht gibt der morgige Arbeitsmarkbericht in den USA weitere Anhaltspunkte. Also: Man muss noch nicht an die baldige Zinswende glauben!
 
Eine solche Zinswende ist aber der einzige zur Zeit erkennbare Grund, warum sich die grossen Perspektiven ändern könnten. Also bleiben wir erst einmal optimistisch und lassen die Börsenampel auf "Grün".
 
Darin bestärkt uns auch die Einsicht, dass mit der Geldvermehrung alle Sachwerte - damit auch Wertpapiere - in Geld ausgedrückt - teurer werden müssen, weil es ja bei gleichbleibenden Sachwerten durch die Geldvermehrung immer mehr Geld gibt, das auf die Sachwerte entfällt. Steigende Kurse sind also in Zeiten der Geldschwemme nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
 
Dies übersehen alle "Schwarzseher" und "Rückschlagspropheten", aber auch diejenigen, die nur sichere Anlagen machen wollen.
 
Wie schneidet das Handelsblatt-Depot des Handelsblatt-Redakteurs gegenüber den anderen Depots und unserem ab? Es mag zwar sicher sein, aber ca 10% sind in dem zurückliegenden Zeitraum keine ausreichende Rendite. Da liegen die beiden anderen Depots mit um die 30% doch erheblich besser.
 
Unseres geht auf die 40 % zu!
 
Dabei werden keine übermässigen Risiken eingegangen. Etwas Risiko muss aber schon sein, wenn man eine überdurchschnittliche Performance anstrebt. Durch reichlich Diversifizierung und durch langfristige Anlagekonzepte grenzen wir das Risiko ein. Wie es aussieht, mit Erfolg!

l

KWM

 

 

Hausse!
 
Lang, lang ist es her! Nur recht erfahrene ältere Marktteilnehmer konnten sich daran erinnern, wie es in einer richtigen Börsenhausse zugeht. Seht Euch um! Wir sind mitten in einer Hausse "drin". Es geht nur noch in eine Richtung: Nach oben! Alle Zweifler und Bedenkenträger werden fürchterlich auf dem falschen Fuss erwischt. Die Hausse läuft!
 
Wie lange noch weiss niemand. Aber wir sind bewertungstechnisch noch immer nicht in der Übertreibungsphase. Also ist noch viel Raum nach oben, besonders wenn man die ebenso einmaligen wie aussergewöhnlichen Aussenumstände, die wir in den letzten Kommentaren herausgearbeitet haben, in Betracht zieht. Also lagen die vielen "Fachleute", die auf dem angeblich hohen Niveau vom Börseneinstieg abrieten, schon wieder falsch!
 
Dabei ist die Geldschwemme der Zentralbank nur ein Faktor von vielen. Was die Bedenkenträger übersehen, ist, dass sich infolge der Geldüberflutung ein Abwertungsdruck auf den Euro ergibt, der die Exportaussichten verbessert. Damit können sich auch die Bilanzrelationen unserer Exportunternehmen so verbessern, dass sie sich den gestiegenen Kursen anpassen. Dann "stimmen" die Kurse trotz der Hausse auch schon wieder. Entwicklungen, die sonst zäh in Jahren dahin fliessen, gehen auf einmal ganz schnell.
 
Die Börsenampel bleibt grün und die Laune kann weiter steigen.
 
Die Frage ist natürlich, ob der Rest der Welt der Geldüberflutung und damit verbundenen Währungsverbilligung unserer Zentralbank tatenlos zusieht.Kommt es jetzt überhaupt zu den erwarteten Zinserhöhungen in den USA? Mit diesen Zweifeln und nicht nur mit dem Konjunkturaufschwung kann man auch die Rekorde an der Wall-Street erklären. Chinesische Aktien sind sehr wachstumsstark und teilweise sehr günstig. Angesichts des weltweiten Zinskampfes geht es auch hier zinstechnisch eher nach unten. Kurspotential also auch hier! Trotz der Hausse wimmelt es also noch geradezu von Chancen, gute Anlagen zu machen.
 
Was für herrliche Zeiten für Aktionäre?  
 
Zu unserem Wikifolio: Der Kurssprung bei Thomas Cook wurde dazu genutzt, Cash zu generieren. Von der Allianz Option haben wir uns getrennt, obwohl die Allianz Aktie nach wie vor gut ist. Aber irgendwann muss man ja auch Gewinne einholen. Bei der K&S Option nehmen wir einige Stücke mit sattem Gewinn heraus und behalten den Rest erst einmal. Neu ist eine Option auf Alcoa: Wie immer ein Langläufer (11.01.18) auf 13 USD bei Basiswertkurs 14,38 USD 10:1 mit Omega 2,22 und Breakeven 17,35 USD. Unsere Wette läuft also bis Januar 2018. Wollen wir unseren Einsatz sicher wieder bekommen, muss der Kurs von Alcoa auf 17,35 USD steigen, wenn höher dann natürlich noch besser! Zieht die US Konjunktur an, so zieht Alcoa als typischer Frühindikator normalerweise sogar voraus. Also rechnen wir uns ganz gute Chancen aus!
 
 
 

 

Kauft! Leute! Kauft! .......
 
Unser Wikifolio weist eine gesunde, recht breit gestreute Aufwärtsbewegung auf. Dies ist um so bemerkenswerter, als unser Portfolio gerade nicht nur deutsche Werte umfasst, sondern international gestreut ist. Streuung gibt auch in dieser Beziehung Sicherheit!
 
Gerade bei deutschenWerten war aber immer festzustellen, dass es auf allgemeine Euphorie hin heftige Rückschläge gibt. Das Rückschlagrisiko für deutsche Werte steigt. Je grösser die allgemeine Überzeugung ist, dass die Börse nur die Richtung nach oben kennt, um so kritischer wird es. Mit Rückschlägen muss man leben! Wir sind gut aufgestellt!
 
Auch nach unserer Überzeugung wird es noch - mangels Alternativen - weiter nach oben gehen.
 
Wir erleben eine Ausnahmesituation: niedrige Zinsen- niedriger Ölpreis- steigender Dollar - Geldschwemme der Zentralbank! Wo soll das Geld denn hin, wenn nicht auch und gerade in unsere Märkte? Aber: Für den Moment sieht alles prächtig aus. Für die Zuikunft dagegen? ..
 
Ich meine, dass die weltweite Geldschwemme mehr als Besorgnis erregend ist. Nicht so sehr für unsere Aktienanlagen, sondern für die "Fundamente" unserer Gesellschaft: Geld ist "gespeicherte " Arbeit. Die Arbeitskraft und die Arbeitsleistung wird mit Geld bezahlt! Oder? Je mehr Geld ich in Umlauf bringe, um so weniger Anteil am umlaufenden Geldvermögen erhalte ich als Gegenleistung für meine Arbeit. Meine Arbeit wird also immer weniger im Geldwert wert! Das ist doch für alle "arbeitenden Menschen" negativ! ..
 
Wenn ich diese These aufstelle, werde ich von den "klugen" Ökonomen milde belächelt. Wir haben ja keine Inflation, sondern eine Deflation. Ich kann mir doch deshalb für mein Arbeitsentgelt immer mehr kaufen! Also habe ich keinen Schaden und es kann hemmungslos weiter Geld gedruckt werden. So denkt ja auch unsere EZB und setzt immer mehr Druckmaschinen ein. Die Regierungen unternehmen nichts dagegen! ....
 
Aber müssen wir nicht weiter denken? Das einmal gedruckte Geld verschwindet ja nicht in schwarzen Löchern. Es ist da und vagabundiert herum. Auf einmal drehen die Erzeuger den Ölhahn mit der Folge zu, dass der Preis wieder auf ein normales Niveau steigt. Steigt dann unser Geldanteil als Lohn für unsere Arbeit? Natürlich nicht! Er bleibt gleich! Wir können uns das Benzin nicht mehr leisten. Auf einmal werden dann die anderen Sachen aus dem Warenkorb immer teurer, weil auch die Erzeugungskosten, die vom Öl und dem Dollar abhängen, immer weiter steigen. Können wir dann noch all die Sachen kaufen oder werden wir immer ärmer? ...
 
Noch schlimmer! Durch die erhöhte Geldmenge werden die Arbeitgeber in die Lage versetzt, etwas höhere Löhne zu zahlen. Diese gleichen aber nicht einmal annähernd die Wertminderung der Arbeit aus, die durch die Geldschwemme erlitten wird. Dazu rutschen die Betroffenen immer mehr in höhere Steuern und Sozialabgaben! Am Ende bleibt nur weniger als zuvor! Ist das die ideale Wirtschaft- und Sozialpolitik?
 
Hier tickt eine Zeitbombe, die keiner sieht oder sehen will. Es entwickelt sich sozialer Sprengstoff. Schon heute haben unsere Politiker keine Ahnung, wie schlecht es vielen in unserer Gesellschaft schon geht. Oder sind sie auf diesem Auge blind? 
 
Trübe Gedanken, die uns Wikifolio Fans direkt nicht betreffen. Unsere Wikifolios werden steigen und steigen, so dass die Inhaber ihren Anteil am Geldvermögen sogar noch erhöhen können. ...
 
Gut für uns! Schlecht für die anderen!
 
Also kauft! Wer nicht kauft, verliert!
 
 

 

 

Geldschwemme!
 
Was uns bevorsteht, ist gerade für uns Deutsche etwas bislang Unvorstellbares und Einmaliges. Die EZB will ihre Geldschleusen öffnen und die Märkte mit Geld überfluten. Bislang habe ich von niemandem erfahren, wie sich das auf unsere Wertpapiere auswirkt. Wieder sind unsere Ökonomen und Analysten nicht zur Stelle, wenn man sie einmal braucht.
 
Was wird passieren?
 
Ich weiss es auch nicht! Also denken wir einmal nach: Das Geld fliesst an die Banken (An wen auch sonst! Nicht besonders originell!). Diese werden dadurch ihre Ladenhüter in Form von Staatsanleihen los. Die Banken sitzen dann auf Unmengen von Geld und wissen nicht, was sie damit anfangen sollen. Eigentlich sollen sie nun ihren neuen Reichtum weiter geben und günstige Kredite an Gewerbetreibende und Investoren vergeben. Werden Sie dies tun? Wahrscheinlich nicht! Eher läuft ein Kamel freiwillig durch die Wüste, ehe eine Bank ohne ihre üblichen Sicherheitsüberprüfungen Geld verteilt.
 
Was dann? Die Banken können selbst anfangen, zu "zocken" oder vornehm ausgedrückt "in die Märkte zu investieren". Hier haben sie ein unkontrollierbares Instrumentarium zur Hand. Diese "Investitionen" nützen zwar auch irgendwie der Wirtschaft, kommen aber zunächst unseren Anlagemärkten zugute. Schön! Viel Geld wird auch auf dubiosen Wegen "versickern" und als internationales unkontrolliertes Kapital auf den Weltmärkten auftauchen. Geld ist ja nie weg! Es hat nur ein anderer! Dies ist zwar nicht wünschenswert, aber für unsere Märkte eher positiv.
 
Für die Märkte ist es nur gut, wenn investiert wird. Ob dabei die Steuern ordnungsgemäss bezahlt werden, ist vom Ergebnis her gesehen ziemlich egal. Auf zahlreichen Umwegen fliesst vielleicht auch einiges in den Konsum! Dies belebt die Wirtschaft auch, ist also ebenfalls positiv!
 
Die sog. Geldschwemme wird also für uns Wertpapieranleger nichtt zu negativen, sondern zu positiven Resultaten führen.
 
Konsequenz: Wir haben in einem unserer letzten Kommentare die Aufwärtstendenz für den Dax auf ca. 12500 Punkte limitiert. Dabei haben wir diese Überlegungen nicht in Betracht gezogen. Übertreibungen sind angesichts der Geldschwemme nicht mehr unwahrscheinlich, sondern jetz schon realistisch. Sonderbare Zeiten sind das! Schlecht sind sie für die Sparer und Rentner. Gut für uns Anleger! .......Es gibt also weiteren Spielraum nach oben!
 
Oder denken wir falsch?

13.01.2015

Kletterpartie!

 

Die Indizes klettern langsam aber sicher wieder den alten Höchstständen entgegen.Die Börse akzeptiert also unsere Einschätzung, dass die von den voreiligen Tageskommentatoren gesehenen Belastungen eigentlich - bis auf die Russlandkrise - positiv sind. Wir haben bisher schon immer eine positive Einschätzung gehabt und die Börsenampeln auf "grün" gesehen. Vielleicht sind wir noch gar nicht optinistisch genug! 

 

Wenn es nämlich stimmt, dass der Euro unter Druck bleibt, weil die US-Konjunktur aufblüht und dort die Zinsen behutsam anziehen können, gleichzeitig der Ölpreis dauerhaft niedrig bleibt und die EZB weiter konjunkturstimulierende Massnahmen ergreift, während sich bei den Asiaten der Wachstumsprozess verlangsamt, dann haben wir wirtschaftliche Konjunkturanreize, die in ihren Auswirkungen kaum zu bemessen sind. Sie sind jedenfalls grösser als alles, was seit den Wirtschaftswunderjahren die Märkte angeheizt hat. Wir in Deutschland müssten davon ganz besonders profitieren, weil ja die anderen europäischen Länder mehr oder weniger "durchhängen". Obwohl die Märkte schon "oben" zu sein scheinen, eröffnet sich, wenn unsere Thesen richtig sind, ein neues geradezu gewaltiges Potential, mit dem niemand bislang in allem Ernst rechnen konnte. Ist unser Analyse richtig, sind neue Gipfel und neue Gipfelstürme durchaus logisch und eigentlich auch wahrscheinlich.

 

Wir müssen dann aber auch unsere Strategie wieder ändern. Deutsche Aktien würden wieder extrem interessant. Rohstoffwerte verbessern sich auch. Chinesen sind immer gut. US-Werte kommen zumindest bei ersten absehbaren Zinserhöhungen zum Stillstand und es wächst die Rückschlagsgefahr?

 

 Ist diese Einschätzung nur plausibel oder schon realistisch? Die Börsengurus äussern sich noch nicht. Aber sie wissen ja auch iommer erst nachher alles besser! Wir müssen uns schon selbst entscheiden! >>

10.08.2014

Sommerpause

 

Im Juli und August ist Ferienzeit. Nach guten oder sogar sehr guten Gewinnen sind viele Börsianer in den Urlaub gefahren und haben die Börse in Ruhe gelassen. Auch der Verfasser war nicht sonderlich aktiv. Man muss ja auch einmal Pause machen.

Auch die Börse selbst hat eine Auszeit genommen und ist etwas "baden" gegangen. Von 10000 Punkten auf 9000 ist der Dax heruntergekommen. Ein Verlust von 10 %!

 

Objektiv ist das nicht sonderlich viel. Nach der langen Aufwärtsbewegung ist ein Rückschlag von 10 % nicht besonders überraschend. Die Korrektur ist schon eher normal! Dies gilt besonders, wenn man bedenkt, dass es ja einige Krisen auf der Welt mehr gibt. Ukraine, Irak und Israel würden jede Krise für sich schon für einen Rücksclag von 10 % herhalten können. Also hält sich die Börse doch relativ gut!

 

Von den Krisen, die ja nicht prognostizierbar sind, abgesehen läuft es eigentlich wie erwartet: Die US-amerikanische Wirtschaft stabilisiert sich wie erwartet bislang langsam aber sicher. Die deutsche Wirtschaft verharrt auf hohem Niveau. Die Unternehmen wachsen noch. Aber die Steigerungen fallen aus oder werden geringer. Es sieht nach einer Wachstumspause aus, die von der Börse schon eingepreist wird.

Subjektiv hat derjenige, der nur in deutschen Werten engagiert war,  schon empfindliche Verluste verzeichnen können. Die schönen Gewinne seit dem Beginn des Jahres sind wieder weg! Dies gilt besonders bei Engagements in Derivaten der deutschen Werte.

 

Glücklich konnte derjenige abschneiden, der  in chinesische Werte und Rohstoffaktien investiert hat und damit unseren Empfehlungen gefolgt ist. Hier konnten erhebliche Gewinne realisiert werden.

 

Wie geht es weiter?

 

Wir stellen folgende Thesea auf:

 

Die deutschen Börsen können sich mit der Zeit wieder auf hohem Niveau stabilisieren. Die 10000 Punkte sind nicht ausser Sichtweite! Mehr denn je wird es auf die Auswahl der Aktien ankommen. Zu bevorzugen sind die Werte, deren Kennzahlen sich noch verbessern. Wer "durchhängt", wird durch die Börse empfindlich bestraft, wie Lufthansa, Adidas und Metro beweisen. Also muss fleissig nach den Investityourself -Kriterien bewertet werden. Man kann sich nicht darauf verlasssen, dass die bisherigen Zugpferde weiter nach oben traben.

 

Die US-Börsen haben angesichts des sich verfestigenden Aufschwunges noch Potential. Wöhrend es bei den deutschen Papieren eher darum geht, potentielle Verlustbringer aus zu sortieren, müssen im US-Markt die Zugpferde für die Kursentwicklung gefunden werden. Also auch hier viel Bewertungsarbeit!

 

Die chinesische Wirtschaft ist w ieder auf dem richtigen Weg. Das Erholungspotential ist noch riesig. Hier besteht das Problem häufig nicht in den Zahlen, sondern darin, dass diese einfach zu gut sind, um wahr zu sein. Man kann sich schützen, indem man nur marktbreite Papiere kauft, vornehmlich solche, die an den US-Börsen gehandelt werden und der amerikanischen Börsenaufsicht unterliegen. Auf die Bafin ist überhaupt kein Verlass. Sie wird noch nicht einmal mit den klar unseriösen Anbietern des grauen Marktes fertig und macht seriösen Anbietern nur das Leben schwer.

Also mit Bedacht investieren!

 

Es bleiben noch die Rohstoffaktien. Auch deren Potential ist noch lange nicht ausgereizt. Teilweise liegen sie noch im Dornröschen-Schlaf und müssen vom Prinzen wach geküsst werden. Schauen Sie sich doch einmal Exoten wie Fortescue Metals oder Lake Shore Gold, Agnico Eagle oder Tronox an und prüfen Sie selbst, ob es sich um hübsche Prinzessinnen oder böse Hexen handelt. Manche Rohstoffaktien wie Alcoa oder Alumina sind schon enorm "gekommen". Verfestigt sich die Konjunkturerholung zu einem weltweiten Aufschwung, müssten sie aber erst recht noch steigen, bis die Kursentwicklung durch allgemeine Zinssteigerungen abgewürgt wird.

 

Bis dahin ist es - hoffentlich - noch ein weiter Weg!

 

Auch nach dem sommerlichen Bad des Dax bleibt bei uns die Börsenampel auf "GRÜN"!

10.08.2014

KWM

5.06.2014

Falsche  Propheten!

 

Diese Woche war es wieder einmal soweit. Beim morgentlichen Ansehen des NTV-Programms meldete sich ein ehemaliger Wirtschaftsjournalist und jetziger Fonds-Manager zu Wort und beglückte das Publikum mit seinen grundsätzlichen Einschätzungen zur Börsenlage. Er meinte, die Börsenlage bliebe auch nach Überschreiten der 10000 Marke gleich. Es werde sich nicht viel ändern.

 

Soweit, so gut!

 

Doch dann überraschte der Fachmann mit der Prophezeiung, er gehe davon aus, wir würden dieses Jahr noch die Marke von 9000 Punkten -vielleicht waren es sogar 8000 Punkte, ich habe es gar nicht so genau mitbekommen - unterschreiten. Darauf sei er mit den  von ihm betreuten Anlagen vorbereitet.

 

Was sagen wir denn dazu?

 

Da verwandelt sich der Fachmann zum Börsenguru: Ohne jede sachliche Begründung wird eine Prohezeiung in den Raum geworfen, die nur mit der Kraft der eigenen Persönlichkeit und dem Glauben an die eigene Kompetenz begründbar ist. Es geht nicht mehr um eine mit Tatsachen begründete Prognose, sondern nur noch um eine Prophezeiung, die etwa dieselbe Qualität hat, wie die, wenn ein Fussballenthusiast den nächsten Spielausgang voraussagt!

 

Dies kann man ja alles machen. Beim Fussball nimmt den Propheten auch niemand sonderlich ernst, weil jeder weiss, dass der Ausgang eine Fussballpieles nicht vorhergesagt werden kann, wenn keine Manipulation im Spiel ist.

 

Aber bei der Börse: Da wird der Eindruck erweckt, jemand habe eine Art Geheimwissen, das man sich eigentlich nur dann zu eigen machen kann, wenn man diesem Guru sein Geld anvertraut.

 

Für mich ist das nicht seriös!

 

Die Börse richtet sich nicht nach dem Geheimwissen von Börsengurus, sondern nach einem Zusammenwirken unzähliger Faktoren, das sich einer zuverlässigen Prognose weitgehend entzieht. Das ist auch gut so. Es wäre ja schrecklich, wenn Börsengurus oder Computerprogramme die Börse für ihre Zwecke ausnutzen könnten.

Der einzige Massstab, der nach unserer Theorie halbwegs zuverlässige Prognosen ermöglicht, ist die Wahrscheinlichkeit bestimmter künftiger Entwicklungen, wobei sich die Gesamtwahrscheinlichkeit aus einer Vielzahl, manchmal auch widerstreitender Einzelwahrscheinlichkeiten zusammensetzt. Man kann nur versuchen, diese Wahrscheinlichkeiten zu erfassen. Ein Restrisiko bleibt immer!

 

Bedroht ist eine weitere positive Entwicklung aktuell nach unserer Prognose zur Zeit nicht. Es spricht viel dafür, dass die Aufwärtsfahrt weiter geht. Deshalb bleibt die Börsenampel bei uns grün.

 

Die eigentliche Gefahr geht von an sich positiven Entwicklungen aus: Wirken die Konjunkturprogramme von Zentralbanken und Regierungen mit der Folge, dass weltweit die Konjunktur anspringt, so führt dies zu einem weltweiten Zinsschub und in Folge davon zu abbröckelnden Kursen.

 

Dem kann durch Depotumschichtung entgegen gewirkt werden. Während andere Wertpapiere nachgeben, werden Werte, die direkt oder in weiterem Sinne von Rohstoffen profitieren, anziehen. Also werden wir etwas umschichten. Jetzt noch nicht!

 

Aber man kann ja einmal darüber nachdenken!

 

Hören wir nicht auf die falschen Propheten!

 

Ihr

KWM

29.05.2014

DAX 10000

 

Unsere Prophezeiung verwirklicht sich! Die 10000 Punkte im Dax sind erreicht, jedenfalls so gut wie!

 

Müssen wir jetzt die Börsenampel auf "gelb" stellen oder sollen wir "drin" bleiben?

 

Wir lassen die Börsenampel auf "grün"!

 

Die fundamntalen Faktoren haben sich nämlich nicht verändert.  Die Ziffer 10000 ist ein Zufallswert, jedenfalls in der Hauptsache! Eigentlich entsteht die Ziffer durch die Wertschätzung der Anleger für die Aktien, die den Index repräsentieren. Die Spekulationen auf den Index selbst spielen - hoffentlich - nur eine untergeordnete Rolle. Werden also die Aktien weiter höher bewertet, so kann auch der Dax weiter steigen. Also bleiben wir optimistisch!

 

"Sell in may and go away", ist vielleicht trotzdem kein schlechter Ratschlag. Es hat noch nie geschadet, ab und zu Gewinne zu realisieren, auch wenn man nachher infolge der Abgeltungssteuer nicht mehr, sondern nur weniger auf dem Depot und dem zugehörigen Konto bestaunen kann. Vielleicht sollte man bei dieser Gelegenheit direkt ein paar nicht mehr aussichtsreiche Verlustwerte mit herausschmeissen. Mit den entstehenden Verlusten kann dann der Abzug der Abgeltungssteuer zumindest teiweise kompensiert werden. Das Depot wird dann wieder schlank und ermöglicht neue Konzeptionen.

 

Einiges spricht dafür, dass sich die Aufwärtsbewegung im Dax ebenso wie an den amerikanischen äbörsen verlangsamt und dann auch stagnieren wird. Wenn der Stillstand eintritt, werden wir die Börsenampel auf "gelb" schalten.

 

Dies wird aber kein Grund sein, unsere Spekulation einzustellen. Wir müssen nur die Objekte unserer Spekulation ändern.

 

Soweit sind wir aber noch nicht!

 

Bei den Aktien werden wir voraussichtlich unseren Anteil an chinesischen, russischen und Rohstoffaktien in die Höhe fahren. Es kann nicht schaden, schon jetzt die ersten Positionen aufzubauen. Bei deutschen und amerikanischen Standartaktien werden wir abbauen!

 

Bei den Hebelpapieren sollten wir reduzieren! Ein Stillstand der Aufwärtsbewegung wirkt sich auf die Hebelpapiere schon stark negativ aus, ein Kursrückgang hat vernichtende Folgen.

Erst wenn sich ein klarer Negativtrend etablieren sollte, kann man über Puts nachdenken. Angesichts der "Höhenluft" sollten wir schon jetzt vorsichtiger werden, zumal unsere Analysen beweisen, dass die  wirtschaftliche Spekulationschance von Hebeldepots gegenüber mit unserem Investityourself-Konzept geführten Aktiendepots nicht hält, was von interessierter Seite verbreitet wird. Dafür ist das Gefahrenpotential um so höher.

 

Wenn wir schon vorsichtiger bei den Aktien werden müssen, dann erst recht bei den Hebelpapieren!

 

Also:

Die Sicht ist nicht klar. Vielleicht ballen sich am Horizont die ersten Wölkchen zusammen, vielleicht auch nicht. Noch scheint jedenfalls die Sonne.

Aufwärts- und Abwärtsbewegungen dauern immer länger als wir selbst und die meisten anderen denken!

Bleiben wir optimistisch!

 

Weiterhin das nötige Glück und Erfolg!

 

Ihr

KWM  29.05.2014

 

13.04.2014

Krise auf Krise

 

Es kriselt. Fundamental hat sich eigentlich nichts Neues getan. Gleichwohl folgt auf die eine Krise die nächste. Etliche Auguren heizen mit ihren Stellungnahmen die Krise an. Zwar ist der April angeblich der beste Monat für Kurssteigerungen. Aber es kommt ja danach der Mai."Sell in may and go away", klingt es an allen Ecken. Müssen wir bei diesem ganzen Krisengerede die Börsenampel auf Gelb schalten.

 

Nein!

 

Die Börse lebt von der Bewegung. Es kann nicht immer nur nach oben gehen. Ein Rückschlag kann auch sehr gesund sein. Findet die Börse einen neuen Boden, geht es auch wieder nach oben. Das ist das Normalste von der Welt! Erst der Rückgang der Kurse bei unteressanten Werten eröffnet uns ja auch neue Gewinnchancen. Also nehmen wir zwischenzeitliche Kursrückgänge als das, was sie sind: unvermeidlich und zugleich eine neue Chance.

 

Aber!

 

Ganz so einfach ist die Sache natürlich auch nicht. Deshalb unsere Analyse, die wir zur Diskussion stellen möchten:

 

Der Rückschlag trifft hauptsächlich Leistungsträger in den bekannten Indices. Warum? Die Investition hat sich von Einzelwerten in Indexspekulationen entwickelt. Geht die Spekulation aus dem Markt, indem liquide Mittel abgezogen werden, trifft es die Träger des jeweiligen Indexes. Die Konzentration der Märkte auf Indexspekulationen hat genauso viele Vorteile wie Nachteile, die sich jetzt verwirklichen. Die Vorteile wurden den Anlegern von interessierter Seite verkauft. Die Nachteile wurden verschwiegen. Wieder einmal hat der unkritische Vertrauensselige das Nachsehen.

 

Das Investityourself Konzept ist indexfeindlich. Wir investieren in ausgesuchte Wertpapiere und nicht in Indizes, die sich aus guten und schlecht bewerteten Aktien zusammensetzen und dann auch noch  die angesprochene Eigendynamik entwickeln.

 

Wenn es überhaupt eine Sicherheit bei der Spekulation gibt, so liegt diese nicht im Index, sondern in der Qualität der Aktie. Dabei können uns die Indexe mehr oder weniger egal sein, weil sich deren Einfluss nicht berechnen lässt. Wichtig ist allein der nach dem Investityourself Verfahren ermittelte Score. Also suchen wir unter den herunterkommenden Aktien diejenigen mit dem höchsten Score, wenn wir neu investieren.

 

Geld müssen wir eigentlich haben. Wenn wir keine Barrücklagen gebildet haben, müssten die Investityourself Anhänger sich aus dem Depot Liquidität erschliessen können. Unsere Depots haben "Speck" angesetzt. Normalerweise haben wir noch Papiere, die reichlich gestiegen sind, teils um weit mehr als 100%. Überprüfen wir kritisch, ob diese Werte noch den hohen Score verdienen. Falls nicht, ab in den Verkauf und Neuinvestition in neue, frische Aktien aus unseren jetzt bevorzugten Investitionsfeldern: chinesische Konsumaktien, Rohstoffwerte und internationale Spitzenaktien mit hohem Score, seien es auch nur kleine und kaum bekannte Werte.

 

Viel Glück bei der Auswahl!

 

Dagobert

 

 

 

16.03.2014

Krimkrise und Dax 10000

 

Russland annektiert die Krim und niemand wird Russland daran hindern! Kriegsgefahr besteht nicht. Europa und die USA sind machtlos und können nur ohnmächtig zusehen.

 

Das ist natürlich nicht schön! Die Politiker versuchen durch verbale Drohungen von dem Befund abzulenken. Die Börse ist nicht sonderlich beeindruckt. Allerdings sind die schönen Gewinne dieses Jahres erst einmal wieder weg.

 

Natürlich tauchen jetzt auch wieder jede Menge Schwarzseher aus, die für die Börse nur Negatives prophezeien. Haben Sie recht? Können wir die Hoffnung auf 10000 Punkte beim DAX begraben?

 

Nein!

 

Die Krimkrise ist eine bislang rein politische Krise. Ökunomische Auswirkungen sind erst dann zu befürchten, wenn mit wirtschaftlichen Sanktionen ernst gemacht wird. Solche Sanktionen sind sinnlos, da sie an der Annektion der Krim nichts ändern und nur allen schaden. Hoffen wir, dass unsere Politiker vernünftig genug sind, dies einzusehen und sich auf verbale Drohgebärden beschränken. Dann ändert sich nichts und die "politische Börse" bleibt eine Episode, die überwunden werden wird.

 

Ökunomisch ist die Börsenwelt noch in Ordnung: Jedenfalls im Grossen und Ganzen! Es gibt zwar Irritationen. Diese sind aber nicht so ernst zu nehmen.

 

Zunächst:

Der Euro wertet krisenbedingt auf! Dies ist bei der Krisensituation nachvollziehbar. Die Zentralbank hat wenig Möglichkeiten, eine solche Aufwertung zu bekämpfen. Dies liegt vielmehr in der Hand der US-Notenbank, die Ihr Tapering nur etwas zu verschärfen braucht. Schon wird der Dollar wieder steigen und der Euro sinken. Ein durchaus gewolltes Ergebnis!

Allerdings haben es die deutsche Wirtschaft und dabei vor allem die grossen Dax-Werte schwerer. Deren Wachstum war ohnehin schon 2013 zurückgegangen. Wir müssen also die Investition in deutschen Aktien in Zukunft noch genauer überlegen und noch mehr auf echte Qualität und Wachstum achten. Aber dafür haben wir ja unser INVESTITYOURSELF- Bewertungsverfahren. Es muss "gesiebt" werden.

Der bisher etwas zaghafte Aufschwung der US-Wirtschaft kann weiter Fahrt aufnehmen. Die Krimkrise unterstützt. Der Frühindikator "Alcoa" verheisst eine wirtschaftliche Belebung.

 

Aber:

 

Die Bedenkenträger verweisen auf den Einbruch bei den Rohstoffpreisen und das schrumpfende Exportwachstum Chinas. Wird hierdurch unser Aktienaufschwungscenario bedroht?

Keineswegs! Der Konjunktureinbruch bei den chinesischen Exporten wird zu einer Ankurbelung des Binnenwachstums führen. Hier liegen auch für uns Anleger enorme Chancen, wenn wir in gut ausgewählte Binnenaktien investieren. Eine Wachstumsrate von 7% ist auch noch hoch genug und ist für eine gleitende Anpassung der weltweiten Wirtschaftssysteme eher gut als schlecht.

Die Rohstoffpreise werden im Zuge eines mit der amerikanischen Konjunkturerholung möglichen weltweiten Wachstums auch wieder anziehen! Angesichts der teils extrem günstigen Bewertung sollte man Positionen aufbauen.

 

Alles in allem haben sich unsere Parameter nicht grundlegend geändert. Wir haben eine Krise, aber keine Trendwende. Wir müssen in unseren Depots neu sortieren. Dann bleibt die Börsenampel weiterhin

                                     grün!


 

27.01.14

 

Vor dem Wochenende (25/26.01.14) gab es weltweit einen recht kräftig ausgefallenen Rückschlag an den Börsen. Müssen wir deshalb unsere Einschätzung ändern? Zeigt die Börsenampel schon Gelb oder gar Rot?

Die Entwicklung ist recht interessant. Die letzten Warnzeichen hingen mit dem "Tapering", also  damit zusammen, dass weltweit befürchtet wurde, die Zentralbanken würden die Versorgung der Märkte mit frisch gedrucktem Geld einstellen oder drosseln. Konsequenter Weise nahmen deshalb dann auch Aktien Fahrt nach oben auf, die bei einem zu erwartenden Konjunkturaufschwung von der Wirtschaftsbelebung besonders profitieren, z.B. die Stahl und Rohstoffaktien wie Alcoa, Rio Tinto etc.

Jetzt zeigt sich auf einmal, dass die Wirtschaftsbelebung in den "emerging markets" wie Südamerika und vor allem China durchhängt. Bei den einen gibt es schon Währungsprobleme. In China ist die Geldversorgung nicht ausreichend. Die Gerüchte über Banken in Schieflage wollen auch nicht verstummen.

Was schliessen wir daraus? Es war noch nichts mit dem "Tapering"! Falscher Alarm! Es bleibt wahrscheinlich alles so, wie es war. Es wird weiter Geld gedruckt. Es gibt nur einen Unterschied! Jetzt reihen sich auch die Chinesen in den Wettbewerb der Gelddrucker ein. Dies wird auf Dauer die im folgenden beschriebenen negativen Auswirkungen haben. Für uns an der Börse geht es aber weiter nach oben. Die Aufwärtsbewegung legt nur einen wahrscheinlich kurzen und seit langem überfälligen Zwischenstop ein. Eine gute Gelegenheit, um noch einmal einzusteigen! Dies sollte man aber nur mit den richtigen Aktien und Hebelpapieren tun. Die Auswahl gibt investityourself vor.

Allgemeine Bewertung

Die Börsenampel steht auch 2014 weiter auf Grün! Keine Angst vor dem Tapering! Die Märkte werden auch in Zukunft noch mit reichlich Liquidität geflutet werden.

 

Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen.

 

Alternativlosigkeit


Andere Anlagen erbringen keine ausreichende Verzinsung (Lebensversicherung, Zinspapiere), sind zu teuer und haben bei günstigeren Preisen keine Wertzuwachschance (Immobilien) oder sind zu risikoreich.

 

Makroökonomie


Aktien sind die Profiteure einer beispiellosen makroökonomischen Entwicklung. Die Politik "des billigen Geldes", bei der fast alle Staaten sich gegenseitig im Gelddrucken übertreffen, führt zu einer einzigartigen Konstellation:

 

Es herrscht ein internationaler Wettbewerb, die Zinsen durch Gelddrucken herunter zu drücken.  Kein Staat und keine Staatengruppe kann aus diesem Wettbewerb aussteigen, ohne Schaden für die eigene Wirtschaft befürchten zu müssen. Damit ist die Entwicklung für lange Zeit unumkehrbar. Da jeder nur seinen eigenen Vorteil sieht, ist ein internationales solidarisches Verhalten in Hinblick auf die Bekämpfung der Geldschwemme und der damit verbundenen Inflation nicht zu erwarten.

 

Geldschwemme und ihre Folgen


Aus der Sicht unserer Politiker sind die Folgen der Geldschwemme ausnahmslos positiv:

 

Die Staatsverschuldung verringert sich wegen der gestiegenen Geldmenge. Die Neuverschuldung fällt dabei gar nicht mehr auf. Infolge der durch den Geldüberfluss niedrigen Zinsen können die Staatschulden sogar bediehnt werden.

 

Die Rentenansprüche werten ebenfalls ab. Die Rentenversprechen können betragsmässig gehalten werden. Wen kümmert es, wenn der Rentner nicht mehr davon leben kann!

 

Die durch die Geldmenge entfachte Wirtschaftsbelebung führt zu höheren Steuereinnahmen und zur Funktionsfähigkeit ansonsten notleidender Sozialsysteme wie der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Das Gefälle in der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit infolge niedriger Löhne in den Entwicklungs- und Schwellenländern wird durch Abwertung der Effektivlöhne ohne soziale Unruhen und Streiks reduziert. Gleichzeitig müssen mehr Steuern in Form von Lohnsteuer und auch mehr Sozialabgaben von den Arbeitnehmern bezahlt werden, ohne dass hier der politische Aufstand geprobt wird.

 

Diesen aus der Sicht eines Politikers unvergleichlichen Vorteilen stehen Nachteile gegenüber:

 

Sparguthaben und Renten inflationieren. Aus der Sicht eines Politikers ist dies nicht weiter schlimm: Sparer und Rentner haben keine Lobby!

 

Arbeitnehmer verdienen infolge der Inflation und der Progression immer weniger. Auch nicht so schlimm! Das merkt ja niemand! Auch die Gewerkschaften kämpfen ja nur um ein Paar Prozent. Dass nachher zum Leben weniger übrig bleibt, weil die  höhere Progression von Steuern und Sozialabgeben alles an Mehrverdienst auffrisst und der Rest von der Inflation vernichtet wird, ist allen egal!

 

Damit wächst natürlich die Zahl der Sozialhilfebedürftigen unaufhörlich. Auch werden die staatlichen Ausgaben inflationsbedingt immer teurer: So sind z.B. Brücken und Strassenreparaturen kaum noch bezahlbar. Krankenhäuser muss man schliessen. Öffentliche Schwimmbäder gibt es schon lange nicht mehr. Was machen unsere Politiker: Ein Teil schreit nach weiteren Steuern und Abgaben, obwohl es immer weniger gibt, die noch einzahlen können. Dies sollen dann die "Reichen " richten! Keiner von diesen Politikern zieht auch nur ansatzweise in Betracht, dass eine höhere Steuer- und Abgabenlast die Lebensbedingungen noch mehr verschlechtert und die Talfahrt nur beschleunigt. Dieser von der Steuererhöherfraktion der Politiker propagierte  ökonomische Schwachsinn verkauft sich aber in einer von Neid bestimmten Gesellschaft ganz gut! Man kann sich sogar als "sozial verantwortlich" bezeichnen, obwohl man die eigene Klientele nur noch schneller in die Sozialhilfe abgleiten lässt.

 

Die andere Politikergruppe vertraut auf die "Politik der ruhigen Hand" und lässt alles laufen, wie es kommt. Immerhin wird damit die fatale Entwicklung nicht noch beschleunigt.

 

Das alles kann nicht gut gehen! Politiker müssen dies eigentlich wissen oder sie sind zu dumm für ihren Job. Wenn sie Bescheid wissen und so tun, als ginge es immer so weiter, weil es uns ja so gut geht, so verschliessen sie die Augen vor der Wirklichkeit oder sind Heuchler. Beide, also weder die Dummköpfe noch die Heuchler wollen das Ruder herum reissen! Dabei ist es ja auch eine Frage, ob dies überhaupt noch geht! Also geht es weiter: Mit voller Fahrt in die Katastrophe! Mit ziemlicher Sicherheit bricht unser Altenversorgungssystem zusammen. Griechenland lässt grüssen.

 

Was bedeutet dies für uns Anleger?

Das, was für alle anderen schlecht ist, wirkt sich für unsere Anlage positiv aus.

 

Aktien sind inflationsbeständig. Sie werten auf, was sich in steigenden Kursen bemerkbar macht. Allerdings muss ausgewählt werden. Hier bringt das Investityourself  Konzept den entscheidenden Vorteil. Professionelle Anlagekonzepte lassen sich mit Abstand schlagen! Das Versagen der Politiker in Hinblick auf den Wettbewerb der Wirtschaftsräume wirkt sich in einer Schwankungsbreite der Kurse aus, die ausser Verhältnis zu den gedrückten Zinsen steht. Diese Schwankungsbreite ermöglicht schöne Gewinne. Man braucht "nur" das richtige Auswahlverfahren. Dieses lässt sich weltweit einsetzen. Irgendwo "geht immer die Post ab". Es geht also weiter aufwärts! Wir haben goldene Zeiten für Anleger. Nutzen wir sie aus, solange die Politiker uns noch lassen. Hemmungen haben diese Herrschaften ja nicht. Schon jetzt müssen wir für die mit unserem mühsam verdienten und schon versteuerten Geld bei Kursgewinnen erzielten Gewinne noch einmal Steuer in Form der Abgeltungssteuer bezahlen. Selbst Grossmutters Spargroschen wird besteuert. Mit einem überlegenen Anlagekonzept kommen wir auch damit zurecht. Gerecht ist dieser Staat aber nicht, wenn er den Bürgern z.B. bei der Altersversorgung vorenthält oder erschwert, was er selbst nicht zu leisten vermag.

 

 

Vertrauen wir keinem Politiker sondern uns selbst! Unser Vermögen und unsere Altersrente verdienen wir mit Investityourself mit weniger Einsatz, in kürzester Zeit und jeder Zeit abrufbar!

Aktuelle Meinungen - nachzulesen unter "Wikifolio" und "Börsenampel"zur aktuellen Börsenlage und unter "Forum" zu:

News-Stream (www.finanznachrichten.de)

RSS-Feeds werden geladen...
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Investityourself