Investityourself
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Meinungen zu Aktien und Bewertungen

Investityourself bietet an dieser Stelle ein Forum, um aktuelle Fragen und Nachrichten, die sich auf die Bewertung von Wertpapieren auswirken können, zeitnah zu diskutieren. Wenn Sie selbst einen Beitrag veröffentlichen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

Die hier diskutierten Wertpapiere sind nicht die nach dem Investityourself Konzept zur Investition empfohlenen Aktien. Diese Aktien sind nur für den aktiven oder passiven Bewerter aus der Cloud ersichtlich.

 

Die Beiträge sind private Meinungsäusserungen. Es handelt sich nicht um Empfehlungen von Investityourself. Es wird keinerlei Haftung übernommen. Jeder Anleger muss selbst überlegen, ob er sich den Meinungen anschliesst oder nicht. Bei seinen Investitionsentscheidungen handelt jeder auf eigene Gefahr.

 

Investityourself ist ein Anlageportal. In den nach der Philosophie von Investityourself geführten Depots sind fast alle gängigen Wertpapiere - zumindest zeitweise - enthalten. An den im Forum diskutierten Anlagewerten besteht deshalb im Regelfall auch eigenes Anlageinteresse.

19.03. 2015

 

Gold!

 

Es ist an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wie sich die Geldschwemme unserer Zentralbank, die ja mit dem Gelddrucken keineswegs allein in der Welt für Geldvermehrung sorgt, auf andere Lenbesnsbereiche und Werte auswirkt. Wenn wir "Geld" als "gespeicherte Arbeit" definieren, dann schneiden sowohl die Leute, die ihr Geld durch Arbeit erwerben, wie diejenigen, die Geld besitzen, schlecht ab: Ihr Anteil an der sich ständig steigernden Geldmenge wird immer kleiner. Sie erhalten also immer weniger Geldanteil für ihre Arbeit und der Geldwert verkleineert sich verhältnismässig immer weiter. Ist das Geld dagegen in Sachwerte investiert, so entfällt auf die unveränderte Menge an Sachwerten eine immer grössere Menge an Geld. Sachwerte wie Immobilien, aber auch Aktien als Anteilscheine von Unternehmen werden folgerichtig immer teurer. Dies spiegelt sich auch in den Rekorden des Dax, wobei diese Bewegung auch wieder ihre Besonderheit haben dürfte: Die Zentralbank füttert die Banken mit dem frisch gedruckten Geld und nimmt ihnen die Ladenhüter ab. Was machen diese? Statt die Wirtschaft durch Kredite anzukurbeln, stecken sie das Geld direkt oder indirekt in den Kapitalmarkt. Da nun aber Banken nur schlau tun, es aber in Wirklichkeit meist nicht sind, kaufen sie das Naheliegendste, was auch jeder unerfahrene Anleger kauft: Daxwerte! Also muss der Dax ja steigen. Die Hausse ernährt sich dank der Gelddruckerei von selbst! Sie ist noch in der Normalzone. Die Übertreibungszone kommt erst noch!

 

Aber was ist mit Gold, dem Synonym für einen dauerhaften, alles überdauernden Wert? Gold ist ein klassischer Sachwert. Er ist bislang nicht einmal teuer. Immobilien, Kunst und viele Wertpapiere sind überteuert. Gold nicht! Der gegenwärtige Preis wird durch die Herstellungskosten bestimmt. Diese liegen zwischen 950 und 1350 $ pro Unze. Also ist der gegewärtige Goldpreis nicht unvernünftig! ..... Wenden wir nun unsere Geldschwemmetheorie auf den Goldpreis an, so erkennen wir: Die gesamte auf der Welt vorhandene Goldmenge ist relativ klein. Angeblich soll alles Gold der Welt zusammen nur die Grösse eines Mehrfamilienhauses haben. Auf dieses angesichts der Zahl der Menschen auf der Welt relativ kleine Volumen entfällt eine national wie international weit aufgeblähte Geldmenge. Folgerichtig müsste der Preis von Gold allein infolge der wundersamen Geldvermehrung nicht unbeachtlich steigen und sich von den Produktionskosten nach oben absetzen!  ..Natürlich ist auch in Betracht zu ziehen, dass die Produktionskosten von Gold eher sinken als steigen. Dies liegt zum einen am technischen Fortschritt, insbesondere bei der Fördertechnik. Zum anderen führt auch die beklagenswerte Ausbeutung in den Entwicklungsländern zu sinkenden Preisen. Wägt man diesen Effekt gegen den Effekt der ständig steigenden Geldmenge ab, so dürfte er nicht so sehr ins Gewicht fallen. Gold müsste trotzdem steigen!

 

Aber es gibt auch noch eine weitere Überlegung, die für eine Goldanlage spricht: Die Notenbanken "spielen mit dem Feuer". Entscheidungsunfähige Regierungen, die ihren Bürgern keine unpopulären Massnahmen und vor allem nicht die wirtschaftliche Wahrheit zumuten wollen, verlagern den "schwarzen Peter" auf die Notenbanken. Diese entwerten den Wert der Arbeit und die Ersparnisse durch die Geldschwemme. Im Ergebnis ist das genauso frühkapitalistisch, als würden profitsüchtige Unternehmer den gerechten Lohn kürzen oder Regierungen an die mühsam zurückgelegten Ersparnisse herangehen..Diese Kürzung wird dann noch nicht einmal öffentlich eingstanden, sondern verheimlicht. Es entsteht sozialer Sprengstoff. Das Vertrauen in die Geldwertstabilität geht zu Recht verloren. So geht man anständigerweise in demokratischen Rechtssaaten nicht miteinander um!

 

Was ist die Folge: Wer das Vertrauen in seine Währung verliert, ist auch mit Zinsen nicht mehr zu "ködern". Er sucht sichere Anlagen. Als solche bietet sich Gold an. Wird also klar, was die Geldschwemme für arbeitende Menschen und Sparer bedeutet, kann sich die Enttäuschung weltweit in einem Wechsel des Anlageverhaltens bemerkbar machen. Dieser emotionale Aspekt kann den Wert der Feinunze in die Höhe katapultieren! 

 

Dies ist also eine grosse Chance für die Direktanlage in Gold , aber auch die für eine Anlage in Aktien von Goldproduzenten. Bei diesen Aktien wirkt sich jede Änderung des Goldpreise nach oben in einem höheren Hebel aus. 

 

 Sollen wir also Gold oder Goldaktien kaufen. Es spricht viel dafür! Aber entscheiden muss jeder selbst!

 

Vielleicht wird der Preis des Goldes auch künstlich unten gehalten. Alle Notenbanken der Welt haben daran ein grosses Interesse. Ein Run ins Gold wäre eine Kathastrophe und könnte ungeahnte Krisen auslösen. Die Notenbanken haben alle Möglichkeiten, den Goldmarkt zu manipulieren. Auch das ist zu bedenken!

 

KWM

 

 

 

22.01.2015
Wirtschaftskriege!

 

Die Börse reagiert genauso, wie wir es im letzten Kommentar erhofft und für plausibel gehalten haben. Sie schiesst nach oben. Aus der Kletterpartie wird eine Aufzugsfahrt! Wie lange geht die Reise weiter?

 

Hier ist noch einiges möglich. Wer heute Morgen fleissig das Handelsblatt gelesen hat, konnte ausgerechnet bekommen, wie sich allein der Anstieg des Dollars positiv auf die Ertragslage grosser deutscher AG´s auswirkt. Dabei ist eine Umsatzsteigerung und der geringere Ölpreis noch gar nicht mit gerechnet. Wenn alle Faktoren zusammenwirken, sind also noch ganz erheblichere Verbesserungen der Ertragslage möglich. Wir sind eine Exportnation. Wenn jemand von dem Anstieg des Dollars und dem Sinken des Rohölpreises profitiert, dann wir! Jetzt kommt noch die Zentralbank mit ihrem aberwitzigen Anleihenkaufprogramm dazu. Wer konnte damit rechnen, dass so viele positive Faktoren auf einmal zusammentreffen? Eigentlich niemand!

 

Jetzt tritt das Aussergewöhnliche ein und niemand merkt es. Wo sind denn wieder die schlauen Ökonomen und Analysten. Offenbar dort, wo sie meistens sind: Im Tiefschlaf! Statt die grossartige Chance zu erkennen, machen die Analysten auf klein und befassen sich nur damit, mit zweifelhaften Argumenten die eine Aktie herauf und die andere herunter zu stufen, ohne z,B. die gesteigerte Exportchance zu beachten. Dabei hat man oft den Eindruck, dass es dabei nicht auf die Gründlichkeit der Analyse, sondern mehr auf die ausgelöste Kursänderung ankommt, die vielleicht auf vielfältige Weise ausgenutzt werden kann. ....

 

Zurück zum Thema: Die Ereignisse sind ausserordentlich und in normalen Zeiten in dieser Zusammensetzung eigentlich unvorstellbar. Die Erklärung ist: Wir befinden uns in einem regelrechten Wirtschaftskrieg mit unterschiedlichen Frontverläufen: Die EZB kämpft gegen den Rest der Welt, indem sie um jeden Preis den reformunfähigen Südeuropäern einen Konjunkturaufschwung ermöglichen will. Saudi-Arabien und die Golfstaaten kämpfen um die Vorherrschaft auf den Weltölmärkten. Damit schwächen sie die anderen Ölproduzenten und vor allen Dingen Russland. Dies ist wieder den Europäern und den Amerikanern ganz recht, damit der Ukraine-Konflikt klein gehalten wird. Der amerikanische Präsident ist ohne Einfluss auf die Legislative und handlungsunfähig. Wegen des "Russlandfeldzuges" und des Kampfes gegen den IS kann er die Ölproduzenten nicht zurückpfeifen. Dabei kann die Ölschwemme die ganze eigene, mühsam aufgebaute und verschuldete Frackingindustrie wieder in Öl ertränken.

 

Alles in allem sind dies recht gefährliche Wirtschaftskriege, deren Auswirkungen kaum zu überblicken sind und die grosse Gefahren in sich bergen, Aber wir sind die wirtschaftlichen Nutzniesser! 

 

Gehen wir nun einmal davon aus, dass vor dem Zusammentreffen der genannten Faktoren ein Dax von 10000 die wirtschaftliche Lage einigermassen korrekt widerspiegelte, so kann man vielleicht schätzen, dass jetzt noch einmal 20 - 30 % zumindest theoretisch möglich sind. Dann kann die Aufzugfahrt noch eine Weile weitergehen, also bis zu einem DAX von 12000 bis 13000.

 

Oder?

 

22.01.2015

KWM

 

 

Allgemeiner Kommentar
 
Frohes neues Jahr, Gesundheit und viel Erfolg 2015! An den Boersen "geht es schon wieder rund!" Wir werden uns an muntere Schwankungen gewöhnen müssen. Je höher eine Börse steht, desto grösser ist die Gefahr von Rückschlägen. Das ist doch normal und nicht weiter überraschend! Erstaunlich ist vielmehr, worauf die Rückschläge zurückgeführt werden. Gehen wir die hier genannten Faktoren doch einmal durch:
 
Unsicherheitsfaktor Nr.1: Der sinkende Rohölpreis! Aber dieser Preisverfall ist doch positiv. Er entlastet die Wirtschaft und stärkt die Kaufkraft der Verbraucher.
 
Faktor 2: Der steigende Dollar! Auch positiv, Dadurch werden amerikanische Produkte auf den Weltmärkten teurer und unsere billiger!
 
Faktor 3: Griechenland! Nicht unbedingt positiv, aber auch nicht unbedingt negativ. Sollen uns die Griechen ewig auf der Tasche liegen? Manchmal ist ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende! Oder es renkt sich wieder einmal alles ein und wir zahlen weiter. Auch nicht schön! Aber so war es ja schon immer!
 
Faktor 4: Russland: Eindeutig negativ.Der Markt bricht ein und wird in den Büchern vieler Unternehmen hässliche Zahlen hinterlassen. Aber wie solll Putin sonst zur Vernunft gebracht werden. Heisser oder kalter Krieg ist die noch schlechtere Alternative. Man sollte den Russen eine gesichtswahrende Lösung anbieten z.B. bei der Krimfrage. Aber die EG ist ja nur bedingt handlungsfähig.
 
Zählen wir nach, so haben wir 2 positive Änderungen, ein +-Problem und eine negative Entwicklung. Also sieht der Saldo doch eher positiv als negativ aus. An der Geldanlage in Aktien führt ohnehin kein Weg vorbei! Wir haben nur das Auswahlproblem, das sich immer schwieriger darstellt. Aber diese Schwierigkeit sollte für uns ein Ansporn sein, noch genauer zu bewerten als bisher. Der Bewertungsmechanismus unserer "investityourself-Methode" wird weiter verfeinert. Wir erhoffen uns davon noch präzisere Bewertungen für die Aktienauswahl! Also bleiben wir dran!

Juni 2014

Deutsche Lufthansa!

 

Unsere Einstellung zu den Aktien der Deutschen Lufthansa war schon immer negativ. Wer ohne Not den wunderschönen Firmensitz in Köln aufgibt, beweist, dass er weder Format noch den Anspruch hat, ein Unternehmen mit Weltgeltung zu sein. So etwas passt nicht zu einer Premium Fluggesellschaft. Der Wettbewerb mit den Billigfliegern ist von vorne herein verloren. Man brauchte nur 2 x 2 zu rechnen und wusste, dass das alles nicht aufgeht.

 

Um so überraschender war, dass die überwiegende Mehrzahl der Analysten das Sanierungskonzept für schlüssig hielt und den Prophezeiungen des Vorstandes folgte. Infolge der mangelnden Kritikfähigkeit der Meinungsführer wurden die Aktien überall empfolen und stiegen in durch nichts gerechtfertigte Höhen.

 

Jetzt wird eingestanden, dass die Blütenträume unrealistisch waren. Die ganzen Empfehlungsanalysten haben sich wieder einmal blamiert.

 

Nur wir hatten recht, weil wir den Verstand und unsere Bewertungsmethode "Investityourself " eingesetzt haben. Darauf dürfen wie doch ein bisschen stolz sein!

 

Übrigens:

Unsere Indikatoren zeigen an, dass auch die herunter gesetzten Prognosen des Vorstandes nicht stimmen. Es gibt nur eine Richtung: Nach unten! Es wird alles noch viel schlechter werden.

 

Solange sich diese Gesellschaft nicht darum bemüht, ein Premiumanbieter mit Preis- und Marktführerschaft zu sein, kann es nur nach unten gehen. Jetzt noch "die Kurve zu kriegen", ist dank der eigenen Fehlentscheidungen sehr sehr schwierig!

 

12.06.14

KWM

Neue Ufer!

Der Mai ist vorbei! Die 10000 Marke ist geschafft. Natürlich gibt es Rückschläge. Aber die Bullen laufen noch.  Die Bären ermüden. Wer solange Negatives prophezeit und die Prophezeiung tritt nicht ein, hat keine Lust mehr . Was die meist falschen Propheten nicht verinnerlicht haben, ist eine ökonomische Gesetzmässigkeit: Trends laufen immer länger als man erwartet, weil sich die ökonomischen Grundvoraussetzungen auch nicht von heute auf morgen ändern lassen. Ausserdem müsste sich schon ein neues Übergewicht bilden. Dax 10000 hin oder her. Es kann weiter nach oben gehen, weil sich an den Grundvoraussetzungen der Hausse nichts verändert hat. Die letzten Entscheidungen der Zentrabank stellen eher noch Verbesserungen dar. Also bleiben wir im Geschäft! Viel Glück!

Übrigens:

Irgendwann kippt atürlich auch dieser Aufwärtstrend. Also müssen wir uns vorbereiten!

Wir haben uns vorgenommen, uns noch in diesem Monat mit Rohstoffaktien und rohstoffnahen Aktien zu befassen. Da gibt es tolle Werte!  Also schauen Sie ab und zu mal herein und lesen nach, was wir gefunden haben.

Allerdings wollen wir auch nicht zuviel versprechen. Wenn das Wetter so schön ist, macht es mehr Spass, im Biergarten zu sitzen, statt die amerikanischen Börsen zu verfogen und komplizierte Bewertungen durchzuführen.

Vielleicht treffen wir uns lieber dort!

 

Ihr

KWM 02.06.14

 

Mai 2014

Sell in May?

 

Sell in May and go away! So lautet eine alte Börsenempehlung. Die Sommermonate sind lang und langweilig. Man liegt als erfolgreicher Trader besser am Strand als sich die langweiligen Börsen anzusehen!

 

Gilt die Empfehlung auch dieses Jahr? Noch sind die alten Höchststände nicht übertroffen. Aber das kann ja schnell passieren.

 

Der Mai ist ja noch lang!

 

Dagobert

1.5.14

April 2014

Chinesische Aktien (April 2014)

 

Die Osterferien sind vorbei. Wir hatten etwas Zeit, über Börse und Aktien nachzudenken. Wir haben Schaukelbörsen! Einmal geht es herauf und dann wieder nach unten, insgesamt mit einer noch leichten Tendenz nach oben. Wohin die Reise geht, ist nicht klar auszumachen. Neue Gipfelstürme sind ein kleines bisschen wahrscheinlicher als neue Rückschläge. Wir müssten schon in die Zukunft sehen können, um Prognosen abzugeben, denen eine überwiegende Wahrscheinlichkeit beizumessen ist.

 

Schlimm ist dies natürlich nicht. "Schaukelzeiten" sind für uns Anleger gute Zeiten. Das Auf und Ab der Kurse ist eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen. Von den Schwankungen kann man gut leben, jedenfalls dann, wenn man sich an die Investityourself Regeln hält. Sinkt der Kurs einer guten Aktie nach unten, ohne dass sich die Bewertungsparameter ändern, so erhöht sich der Score. Wir müssten also viel mehr bewerten, um die richtigen Kaufkandidaten zu finden. Wo nehmen wir nur die Zeit hierfür her?

 

Besondes munter auf und ab geht es mit den von uns entdeckten chinesischen Aktien vorwiegend aus dem Konsumbereich. Nicht umsonst haben wir hier schon von "Goldgräberzeiten" gesprochen. Genau wie in den alten Zeiten des Goldrauschs und der Goldaktien ist es schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Manche Werte sind "Katzengold", andere wahre Goldperlen. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die einzelnen Aktien, wobei wir beim "Katzengold" anfangen und dann die besser bewerteten Aktien betrachten.

 

Kinghero, WKN: AOXFMW

 

Hier hat sich der Berugsverdacht erhärtet. Die Aktie fliegt aus dem Entry Standard und damit von der Börse. Der Aktienkurs tendiert gegen Null. Natürlich hat es Vermögenswerte gegeben. Diese sind auch noch da! Leider nur bei anderen und nicht bei der AG. Den Wert kann man vergessen! Lehrreich ist allerdings die Erkenntnis, dass nicht viel dazu gehört, Wirtschaftsprüfer, emittierende Banken und Analysten zu täuschen. Gegen Betrug ist zwar niemand gefeit. Macnchmal wird es den Betrügern aber auch sehr einfach gemacht. Betroffen sind wieder einmal wir gutgläubigen Anleger, die den Schaden haben!

 

NQ Mobile Inc, WKN: A1JAF6

 

Der Kurs tanzt förmlich hoch und runter. An dem Betrugsverdacht ist nach den neuesten Mitteilungen wohl nichts dran. Übrig bleibt ein "Geschmäckle" wegen fragwürdiger Transaktionen, die auf Umwegen zur Entreicherung der Gesellschaft und Bereicherung schlauer "Strippenzieher" führen mögen. Insgesamt kein Wert, in dem wir ivestieren möchten. Trotz guter Zahlen nur etwas für Zocker!

 

China Specialty Glass AG, WKN: A1EL8Y

 

Die Aktie war von den Zahlen her schon lange ein klarer Investitionskandidat. Sie waren schon eher zu gut, was verschiedentlich bei den Analysten Misstrauen erweckte. Jetzt gibt es Trouble mit den Wirtschaftsprüfern. Die Gesellschaft beteuert, es sei alles in Ordnung. Gut denkbar ist auch, dass die Wirtschaftsprüfer nach den bekannten Debakeln bei anderen chinesischen Aktien jetzt einmal aufgewacht sind und aus gutem Grund einmal kritischer werden und genaue Nachweise verlangen. Dies ist für alle chinesischen Unternehmen angesichts der anderen Wirtschaftskultur ein Problem.

Man kann also noch daran zweifeln, ob es ein echtes Problem gibt. Dafür, dass es noch keine Beweise für ein Fehlverhalten gibt, ist der Kurs schon mächtig zusammengebrochen. Wir halten unsere Stücke und verbilligen bei niedrigen Einstiegskursen, allerdings in dem vollen Bewusstsein, dass wir hier den Bereich seriöser Spekulation verlassen. In keinem Fall sollte man hier viel einsetzen.

 

Sina, WKN: 929917

 

Die Bewertung ist alles andere als begeisternd. Die KGV`s verbessern sich zwar. Der Kursverlust seit Februar ist hoch. Der Trend geht noch nach unten. Den Wert  muss man im Auge behalten. Zwei Negativfaktoren wirken zur Zeit auf den Kurs ein: Sina ist ein Twitter-Klon auf chinesisch. Das schlechte Abschneiden des Vorbildes Twitter wirkt sich auch auf den Klon aus. Ausserdem lässt die chinesische Regierung missbillige Seiten, vor allem im Pornobereich löschen. Dies wirkt sich auf die Geschäftstätigkeit negativ aus. Wie sehr, weiss der liebe Himmel! Die Aktie hat Zukunftspotential, wenn die Belastungsfaktoren überschaubar sind!

 

E-Commerce China Dangdang INC, WKN: AOYJWS

 

Eigentlich eine schöne Konsumaktie! Dang ist der führende chinesische Online-Buchhändler, der sein Angebot zu einem Kaufhausangebot erweitert. Es besteht eine Turnaround Situation, die sich kurzfristig verwirklichen kann. Nicht uninteressant, aber von der Investityourself Bewertung her gesehen noch nicht Spitze!

 

CTrip.com International Ltd Adr, WKN: AOBK6U

 

Online Reiseanbieter, der sich mit Baidu auf einzelnen Geschäftsfeldern zusammenschliesst. Enormes Wachstum! Bewertung mit Investityourself Score 37 schon hoch, aber noch nicht Spitze. Potential nach oben!

 

Vipshop Holdings ltd Adr, WKN: A1JVJQ

 

Typische Konsum-Aktie: Internet Retailer mit Markenprodukten! Bewertung einen Punkt besser! Enormes Wachstum!

 

Soufun Holdings ltd adr, WKN: A1C3N9

 

Grösstes real-estate Portal in China mit rundherum akzeptablen Daten. Viele Angaben sind durch den letzten Split negativ verzerrt! Die Investitionswürdigkeit halten wir schon für hoch!

 

Bitauto Holdings ltd, WKN: A1C89E

 

Automobilportal in China mit enormem Wachstum und guten Daten. Glänzende Aussichten werden allgemein prognostiziert. Bewertung wie bei Soufun mit Investityourself Score 39!

 

E-House China Holdings ltd, WKN: AOMW77

 

Führendes Immobilienportal in China mit sehr guten Daten und sogar mit Dividende. Hoher Investityourself Score über 40!

 

SJM Holdings ltd, WKN: AONBLJ

 

Sehr gute Daten für die Hotel und Spielcasino-Aktie in Macao. Design und Ausstattung erreichen mit Lagerfeld Weltrang! Investityourself-Score weit über 40!

 

 

Die Angaben zu den chinesischen Aktien sind eine Orientierungshilfe, keine Empfehlung. Die Aktien sind "heiss"! Wer auf "Goldgräberaktien" setzt, muss wissen, dass er ein erhebliches Risiko eingeht. Man kann dafür aber auch reich belohnt werden. Die Schwankungen sind enorm. Also sind für Staffelkäufe und -verkäufe entsprechend grosse Abstände einzuplanen, soll die "Munition" nicht ausgehen!

 

Viel Glück!

 

Ihr KWM

29.04.14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

März 2014

Russische Aktien

"Krimdelle"

 

Auch die Krimkrise wird den schon jahrelangen Aufwärtstrend der Börsen nicht beenden. Wie im Kapitel "Börsenampel" dargelegt, bleibt diese "grün"!.

Es spricht also einiges dafür, dass die Krimkrise einige Aktien in ihrem Kurswert nur voübergehend negativ beeinträchtigt. Ist unsere Einschätzung richtig, dass die Krise jetzt schon überstanden ist, müssten die Aktien bald wieder steigen und auf ihr normales Bewertungsniveau zurückfinden.

Auf welche Aktien können wir hier setzen?

 

Zunächst natürlich auf negativ beeinflusste russische Aktien.

 

Aber welche?

 

Bei den russischen Aktien kommen nach unserem  Investityourself Bewertungssystem eigentlich nur die folgenden Aktien als investitionswürdig in Betracht.

 

OAO Gazprom                       903276

JSC NMC Norilsk Nickel        676683

Luxoft Holding                       A1W1QF

Yandex                                    A1JGSL

 

Die ersten beiden Aktien sind bekannte Rohstoffaktien. Da wir ohnehin in Hinblick auf einen zu erwartenden wirtschaftlichen weltweiten Aufschwung unser Engagement in Rohstoffaktien verstärken wollen, können wir auch hier Positionen aufbauen. Die Aktien sind nach normalen Bewertungskriterien sehr günstig.

 

In Russland gibt es aber nicht nur Rohstoffe. Es entsteht auch ein riesiger Softwaremarkt mit tüchtigen Fachleuten. Deshalb gefallen uns auch die beiden letzten Aktien gut. Auch sie haben schon ohne "Krimdelle" eine gute Chance auf Kursgewinne. Das zählt ja für uns.

 

Auch deutsche Aktien haben eine "Krimdelle". Zu nennen sind Adidas und Metro. Auch hier kann man über eine Spekulation darauf nachdenken, dass die Kursschwäche nur eine vorübergehende "Kursdelle" ist. Bei beiden Werten sind auch Hebelpapiere im Marktangebot!

 

Wer nichts riskiert, gewinnt auch nicht!

 

22.03.14

Dagobert

Chinesische Aktien

 

Wie wir auch gerade in der Rubrik "Börsenampel" analysiert haben, sind chinesische Aktien - jetzt auch unter dem Gesichtspunkt einer anziehenden Binnenkonjunktur - interessant geworden. Ein riesiger Markt, der noch lange nicht ausgeschöpft ist. Kommt das Unternehmenskonzept an, sind Wachstumsperspektiven denkbar, die an alte Goldgräberzeiten erinnern.

 

Die uns beratenden Banken wollen uns natürlich wieder mit Fonds abspeisen. Daran können sie gut verdienen und vielleicht auch mit den Aktien gut manipulieren. Investityourself empfiehlt, selbst Aktien auszusuchen und zu kaufen. Aber welche?

 

In der Zwischenzeit gibt es ein breites Spektrum chinesischer Aktien, die für eine Anlage geeignet erscheinen. Aber es sind noch immer "Goldgräberzeiten". Man kann den Daten und Infomationen nur sehr bedingt vertrauen. Darüberhinaus gibt es unterschiedliche Bilanzierungssysteme und einen grossen Kulturunterschied. All dies macht die Bewertung erheblich unsicherer als in Staaten mit langer Aktientradition. Also bleiben wir immer auf der Hut und trennen uns auch einmal schnell von unseren Atien, wenn die Informationen beunruhigend werden.

 

Nun zu den Aktien:

 

1. Chinesische Bankaktien

 

Diese  z.B.

 

Bank of China  A0M4WZ oder

China Construction Bank A0M4XF

 

sind grds. interessant, aber trotz regelmässig guter Daten schwer zu durchschauen. Die chinesische Zentralbank hat mit ihren geldpolitischen Entscheidungen den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg der Unternehmen  in der Hand. Dies ist unkalkulierbar! Ausserdem gibt es immer wieder Gerüchte über

Liquiditätsschwierigkeiten, besonders bei der China Construction Bank. Gleichwohl sind die Aktien schon wegen ihrer heftigen S chwankungen interessant.

 

2. Chinesische Aktien mit relativ hohem Score

 

Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, auf die gut und passabel bewerteten Aktien im einzelnen einzugehen. Deshalb beschränken wir uns auf die Aufzählung und müssen es jedem Interessenten selbst überlassen, sich mit den Vor- und Nachteilen im einzelnen auseinander zu setzen:

 

Perfect World Co            A0MWMP

E.House China                 A0MW77

SJM Holdings                    A0NBLJ

Lenovo                               894983

Greentown                        A0J3T1

China Specialty Glass     A1EL8Y

Evergrande Real Estate B58RSG9

Kunlun Energy                  A1CV3E

Galaxy Entertainment    2472812

Dongfeng Motor               A0M4XY

Sands China                       A0YFEW

Lenovo Group                    894983

Sohu Com                           502687

Ultrasonic                           A1KREX

United Power                     A1EMAK

 

Die Bewertungen ändern sich sehr schnell.

 

3. China Aktien spekulativ

 

Daneben gibt es eine Reihe von Aktien, die wir als Risikoaktien bezeichnen müssen. Den vorhandenen Risiken stehen allerdings erhebliche Gewinnchancen gegenüber. Zu nennen sind:

 

Baidu Inc A                      A0F5DE

Bitauto Hldgs                   A1C89E

Sina Corp                           929917

Changyou.com                 A0RGFW

Quihoo 360                       A1H8TB

Soufun                               A1C3N9

Vipshop                             A1JVJ0

Youku Tudu                      A1CWAY

China New Borun            US16890T1051

Brilliant China Aut          884968

E-Com.CN.Dang              A0YJW5

Joyou AG                          A0WMLO

Tencent Holdgs               A0YAJU


Aktien mit zu schlechter Bewertung haben wir nicht aufgeführt. Es bleiben eine Menge Papiere übrig, die grds. investitionswürdig sind. Bei diesen Aktien ist wirklich "was los". Aber Vorsicht!

 

Bleiben Sie umsichtig und riskieren Sie nicht zu viel. Wir müssen uns alle nach und nach mit  dem besonderen Markt und den sicherlich enormen Chancen vertraut machen. Wir wollen das Feld hier nicht den Banken und den selbsternannten Fachleuten überlassen, sondern selbst aktiv bewerten und Chancen und Risiken abwägen. Dabei wird uns Investityourself eine gute Hilfe sein! In den kommenden Monaten werden wir einzelne Aktien noch genauer unter die Investityourself -Lupe legen und im Forum darüber berichten.

 

KWM 16.03.14

 

Februar 2014

Vale S.A.;  WKN 897136

 

Wie sollen wir unser Depot neu aufstellen? Diese Frage müssen wir uns schon deshalb stellen, weil manche unserer Favoriten schon lange, unter Umständen zu lange nach oben gelaufen sind und "eine Verschnaufpause" brauchen, bis die wirtschaftlichen Daten das Kurswachstum wieder eingeholt haben. 3 Ideen drängen sich auf:

 

1.

Mit unserem Investityourelf-Bewertungsverfahren bewerten wir neu und schichten in die Wertpapiere um, die neu oder noch immer einen hohen Score, möglichst über 40 haben. Da das Bewertungsverfahren die Kurssteigerungschance ermittelt, ist es keineswegs unmöglich, dass eine Aktie, die schon lange gut "gelaufen" ist, noch weiteres, erhebliches Potential hat, wenn die Bewertungskomponenten stimmen! Dies ist der sichere Weg, um weiterhin hohe Gewinne zu erzielen.

 

2.

Glauben wir daran, dass die Wirtschaftskrie in den USA überwunden ist und die Konjunktur weltweit anzieht, was zwar möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich, aber keineswegs sicher ist, so kann es klug sein, in Werte zu investieren, die von einem Wirtschaftsaufschwung nachhaltig profitieren. In diesem Zusammenhang haben wir bereits auf Alcoa, Acerinox, Arcelor Mittal, Voest alpine und Rio Tinto hingewiesen. Eigentlich gehört auch Thyssen Krupp in diese Kategorie. Aber dieser Wert kann uns nicht überzeugen. Da gefällt uns Salzgitter schon besser. Hier überzeugt wenigstens das Managgement. Beide letztgenannten Werte sind aber recht "unsichere Kandidaten", die auch mit ihren Scores nicht überzeugen.

 

Es gibt aber noch einen schönen Wert, der kursmässig noch "unten" ist, gleichwohl aber einen hohen Score hat und international breit aufgestellt ist. Es handelt sich um Vale S.A., einen brasilianischen Rohstoffkonzern, der extrem niedrig bewertet ist und sogar noch Dividende zahlt. Wenn an dem weltweiten Konjunkturaufschwung etwas dran ist, muss dieser Wert steigen. Der Weg nach oben ist frei und es kann ein langer Weg sein. Denn eine Kursverdoppelung ist ohne weiteres "drin"! Wer soweit "unten" ist, kann eigentlich nicht mehr viel sinken. Also gibt es eine grosse Chance und ein relativ kleines Risiko. Wer Mut hat, kann zugreifen.

 

3.

 

China ist wieder interessant. Ein riesiger Markt, in dem zwangsläufig innovative Unternehmen unglaubliche Wachstumsraten erzielen können. Es gibt allerdings ein Glubwürdigkeitsproblem. Zu häufig ist bereits betrogen worden. Bei den in den USA gehandelten chinesischen Aktien gab es bereits zahlreiche Skandale, die sich in den USA zu einer regelrechten Glaubwürdigkeitskrise ausgeweitet haben. In Deutschland wurden die Anleger bei Kinghero betrogen. Also Vorsicht!

 

Aber der Markt ist zu gross, die Wachstumschancen zu rasant und die Kurssteigerungsmöglichkeiten zu gewaltigs, um hier an der Seitenlinie zu bleiben. Wir analysieren zur Zeit zahlriche chinesische Wachstumsaktien mit  unserem Investityourself-Bewertungsverfahren mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Wenn wir ein klares Bild haben, werden wir einige unserer Erkenntnisse hier publizieren. Man sollte also in diesem Forum ab und zu einmal nachlesen, was für eine Meinung wir haben.

 

Dagobert 09.02.14

Allgemeiner Kommentar: Wachstumsaktien!

 

Der Januar ist vorbei. Die Hausse ist zunächst einmal gestoppt. Aber was erwarten wir auch? Soll es  in einem Zug immer weiter nach oben gehen? So funktioniert die Börse nicht. Es gibt immer wieder Pausen und Rückschläge. Eigentlich sind dies gute Gelegenheiten, die Anlagestrategie zu überprüfen und neue Schwerpunkte zu setzen.

Solange die Notenbanken weiter Geld drucken, gibt es keine höheren Zinsen und genug Geld, das zum Aktienkauf genutzt werden kann. Jetzt haben sich auch noch die Chinesen in den Trupp der Gelddrucker eingereiht. Dies spricht für steigende Kurse.

Allerdings dürfen die Aktien auch nicht zu teuer werden. Werden sie das? Keineswegs! Solange es hoch qualitative Aktien mit KGV`s unter 15 oder sogar um die 10 und mit Erwartungen von untet 10 gibt, sind diese Aktien nicht zu teuer. Also suchen wir und kaufen wir die richtigen. Das Investityourself Verfahren hilft uns bei der Auswahl! Nicht umsonst konnten im vorigen Jahr enorme Depotwertzuwächse. die  meist zwischen 20% und 50%, aber auch über 50 % liegen, erzielt werden.

Vielleicht ist es an der Zeit, uns mehr mit dem Phänomen der Wachstumsaktien zu befassen. Suchen wir nach einer Gemeinsamkeit vieler Kursraketen der vergangenen 2 Jahre, so fallen die Aktien auf, die über ein frappierendes Umsatzwachstum verfügen, ohne ein passendes Gewinnwachstum aufzuweisen. Beispiele sind:

 

Amazon

Facebook

Tesla

 

und zahlreiche chinesische Aktien, die in das Wachstumssgment einzuordnen sind. Dem rasanten Kursanstieg stehen kräftige Rückschläge gegenüber, wenn die Erwartungen der Märkte an die Rasanz des Waschstumes nicht oder nicht ganz erfüllt werden. Die Reaktion auf den jüngsten Quartalsbericht von Amazon ist ein Beispiel. Meistens sind solche Rückschläge vorübergehend und bieten eine Einstiegsgelegenheit. Mit Hebelpapieren lässt sich manchmal schnell einiges verdienen!

Wir werden jedenfalls die momentane Unsicherheitsphase nutzen, um uns einmal intensiver mit diesen Wachstumswerten zu befassen. Mit der Investityourself Bewertung finden wir auch hier wieder das Mittel, um die guten Werte von den schlechten zu unterscheiden.

Vielleicht ist es keine schlechte Idee, gut gelaufene deutsche Aktien, deren Score sich aufgrund der erreichten Kurshöhen verschlechtert, gegen attraktive Wachstumsaktien einzutauschen, wenn deren Score stimmt. Für Neuanschaffungen in Betracht kommen auch konjunktursensible Werte, die von einem Anspringen der Konjunktur in den USA profitieren. Hier haben wir schon eine ganze Reihe von Werten in der Beobachtung. Auf dem US-Markt ist doch eine ganze Menge los, obwohl das Bewertungsniveau etwas teurer ist als in Europa. Innovative Entwicklungen auch im Wachstumssegment zeigen sich hier viel eher als an den heimischen Börsen.

 

01.02.14  KWM

Januar 2014

Wikifolio "Konzept iiy1"

 

Probieren wir es doch einmal aus! Wir entwickeln ein erstes Wikifolio bei Wikifolio.com unter der Bezeichnung "Konzept iiy1".

 

Ziel ist die Herausgabe eines eigenen handelbaren Wertpapieres, das aus ständig betreuten Anlagepapieren, die nach dem Investityourself Konzept ausgesucht werden, zusammengesetzt wird. Man kann also, wenn alles klappt, in Zukunft ein Wertpapier kaufen, das wie ein kleiner Fonds Papiere, die hohe Scores aufweisen und professionell gemanagt werden, nach dem Investityourself  Konzept beinhaltet. Die jeweilige Zusammensetzung des Wikifolios und alle Änderungen sind aktuell für jeden Interessierten nachzuvollziehen.

 

Auf diese Weise kann auch der Anleger, der nur Geld anlegen will und sich mit den Bewertungstechniken und dem Portfoliomanagement nicht befassen möchte, an unserem Erfolgskonzept kostengünstig teilnehmen. Wenn Interesse besteht, bitte unter dem neuen Kapitel "Wikifolio" im Balken links nachlesen, wie man in Wikifolios investiert und sich dann bei Wikifolio.com für unser zukünftiges Wertpapier mit einem kleinen oder grossen Anlagebetrag für den künftigen Kauf des Wertpapieres unverbindlich vormerken lassen kann!

 

Wir bitten um Unterstützung!

 

Ihr Investityourself Team

 

 

Alcoa Inc  WKN 2021805

 

Ein neues Jahr und eine neue Berichtssaison, die traditionell von Alcoa eröffnet wird! Die Ergebnisse sind nicht so, wie von den Analysten erhofft. Deshalb erleidet die zuletzt stark gestiegene Aktie einen Rücksetzer, der aber nicht einmal besonders gross ausgefallen ist. Ist der Autwärtsdrang damit gestoppt?

Das Unternehmen selbst ist für die weitere Entwicklung zuversichtlich. Auch der Umstand, dass man schon seit Jahren überfällige Abschreibungen endlich vorgenommen hat, lässt auf Optimismus in dem Unternehmen schliessen. Das sind aber nur Indizien, die für eine weitere Kurssteigerung sprechen.

Entscheidend ist der grössere Zusammenhang: Kommt es zu der seit langem erhofften weltweiten Wirtschaftsbelebung wird Aluminium, aber auch Stahl, Kupfer oder andere Rohstoffe im Preis anziehen. Wir müssen dann unsere Aufmerksamkeit auf solche Aktien richten, die davon profitieren. Alcoa gehört sicher dazu, aber auch Acerinox, Arcelor, Voest Alpine, Rio Tinto  etc. In unseren Depots müssten wir dann von hochbewerteten Technologieaktien zumindest teiweise in niedrig bewertete Rohstoffaktien umschichten. Die Frage ist nur, ob man den bisher sichtbaren Anzeichen einer Wirtschaftsbelebung vertrauen kann.

Die Lage ist noch sehr labil. Erste Anzeichen sind da! Gefestigt ist die Trendumkehr noch nicht. Gleichwohl sollten wir uns schon einmal für den Fall einer positiven Entwicklung mit den in Betracht kommenden Werten vertraut machen und einen kleinen Einstieg wagen.

Alcoa ist sicherlich ein guter Einstiegswert, zumal das Management unter der Leitung des Ex-Siemens Managers Kleinfeldt unbestritten ausgezeichnet ist.

 

KWM 12.01.14

Dezember 2013

Apple Inc, WKN 865985

 

Die Aktie hat sich in der Bewertung wieder hochgearbeitet und hat jetzt einen Score knapp über 40. Das spricht für weiter steigende Kurse. Der Deal mit China Mobile ist das i-Tüpfelchen auf dem i. Angesichts der enormen Zahl potentieller Käufer in China kommt jetzt auch noch Phantasie in den Kurs. Je nachdem wieviele  Apple Telefonprodukte in China verkauft werden, steigert sich das ohnehin schon verbesserte Ergebnis um eine noch unbekannte Grösse. Sicher ist auch bald wieder mit technisch innovativen Neuentwicklungen zu rechnen. Immerhin kauft Apple ja auch fortlaufend junge Firmen, die technische Neuerungen entwickeln konnten, auf, sei es, weil diese eine Bedrohung für eigene Entwicklungen werden könnten, sei es, weil die Entwicklungen für eigene Produkte verwertet werden. Damit hat sich nach dem Rückschlag ein neuer fundamental abgesicherter stabiler Aufwärtstrend bilden können, der über die alten Höchststände hinaus tragen kann.

 

KWM 23.12.2013

Wix.com WKN-NR: BFZCHN7

 

Da haben wir ja einmal ganz was Neues. Ein israelisches Unternehmen, das am 05.11.13 an der Nasdaq an die Börse gegangen ist und auch in Deutschland gehandelt wird, befasst sich welweit mit WEB-Applikationen. Dies geschieht mit offenbar grossem Erfolg!

Allerdings geht auch diesem Unternehmen Umsatz-und Kundenerfolg über Ertrag. Wachstum dieser Art ist die Zauberformel, die den Kurs in ungeahnte Höhen treiben kann, bis er genauso steil abstürzt. Netfilx, Groupon, Trulia, Zillow oder Move lassen grüssen.

Die Aktie ist für Investityourself zu diesem frühen Zeitpunkt nicht bewertbar. Der Erfolg der Anlage ist nicht eine auf Wahrscheinlichkeitskomponenten beruhende Spekulation, sondern eher eine reine Glückssache.

Aber man gerät immer wieder in Versuchung, auch einmal im wahrsten Sinne des Wortes sein "Glück" zu riskieren.

 

KWM 07.12.13

 

Tapering

 

Keine Angst vor dem "Tapering"! Die Reduzierung der mit frisch gedrucktem Geld finanzierten Käufe öffentlicher Anleihen in den USA ist kein Ausstiegssignal für die Aktienmärkte. Eher im Gegenteil! Die unter dem Kapitel "Börsenampel" aufgeführten Motivationen ändern sich nicht. "Tapering" wird zur Gewohnheitssache. Der US-Staat macht immer neue Schulden. Schon deshalb müssen die Zinsen niedrig bleiben. Sonst bricht das ganze Finanzierungskarussell zusammen. Auch die US-Wirtschaft kann nach wie vor keine höheren Zinsen vertragen. Die Leidtragenden sind die Sparer und die Rentner! Aber für die Aktien geht es weiter aufwärts. Vielleicht nicht so steil wie bisher, aber noch immer nach oben! Um so wichtiger ist es, die Aktien richtig auszusuchen. Da sind Sie hier genau richtig. Lesen Sie die empfohlenen Bücher! Vielleicht auch ein Weihnachtsgeschenk! Machen Sie mit und sei es auch nur bei unserem Wikifolio!

 

Ihr Investityourself  Team; 21.12.13

 

 

Sony WKN-NR: 853687

 

Noch kein Score über 40, sondern nur 39.5 Punkte. Trotz der schon eingetretenen Kurssteigerungen von ca 50% verbessert sich der Score. Dies sprichtfür weiteres Kurspotential, auch wenn der Score noch nicht ganz die 40 erreicht hat. Es kann alles noch besser werden!

 

Dagobert 07.12.13

 

 

All for one Steeb  WKN: 511000

 

Hier passt alles! Die Aktie hat über 40 Punkte und wird steigen!

 

Dagobert

07.12.13

 

ThyssenKrupp AG Inhaber, WKN-Nr: 750000

 

Bei der Aktiengesellschaft läuft es so schlecht, wie wir erwartet haben. Die Verkaufspläne sind gescheitert. Der Teilverkauf soll nur vom völligen Scheitern ablenken. Der Verkauf der Edelstahlsparte wird rückabgewickelt. Ein Kaufpreis ist nicht geflossen. Trotz dieser kathastrophalen Ergebnisse wird der Vorstandsvorsitzende nur gelobt. Verstehe das, wer es wolle. Wir nicht. Die einzige bemerkenswerte Management Leistung besteht in der Kurspflege nach oben, wobei man sich des Investors Cevian bedient, der die Krupp Stiftung entmachtet und Aufsichtsratsmandate einfordert. Aus der Sicht des Unternehmens und der Belegschaft ist das alles ein gefährliches Spiel. Ein loyaler Grossaktionär (Krupp-Stiftung) wird mit Cevian durch einen Investor ersetzt, der Loyalität behauptet, normalerweise aber eigene Gewinninteressen verfolgen muss. Ein Wolf im Schafspelz? Kein Kauf! Vielleicht gut für PUT`s, wenn der Kurs nicht manipuliert würde. Auf jeden Fall ist der Kurs noch immer zu hoch!

 

KWM 07.12.13

November 2013

Cloud

 

Die am 3.9.13 prognostizierte verstärkte Aufwärtsenwicklung der Börsen ist eingetreten. Im Investityourself Modell nehmen die mit über 40 bewerteten aussichtsreichen Aktien noch immer an Anzahl zu. Dies ist ein relativ sicheres Indiz für weiter mögliche Spekulationserfolge. Wahrscheinlich werden dann auch die Börsenindices trotz der schon erreichten Höchststände weiter steigen.

Für die Stärke der Aufwärtsbewegung spricht auch, dass es so lange Zeit keine kleinen oder grossen Rückschläge gegeben hat. Bevor der Aufwärtstrend stagniert oder kippt, sind aber solche Warnzeichen zu erwarten. Dies ist bislang nicht der Fall!

Wir haben ja auch schon vergessen, was eine richtige Hausse bedeutet. Genau wie eine richtige Baisse läuft sie länger und steiler als man es erwartet hätte! Zumindest solange weltweit weiter Geld gedruckt wird ( Kapitel "Börsenampel"), kann es noch weiter nach oben gehen!

 

Kinghero WKN: AOXFMW

 

Traurig! Es handelt sich wohl um einen Betrugsfall. Die Daten waren auch zu schön, um wahr zu sein. Offensichtlich haben die chinesischen Unternehmenslenker falsche Angaben gemacht, ob aus Unkenntnis der hiesigen Rechnungslegungsvorschriften oder mit Vorsatz kann im Ergebnis dahinstehen. Diese Angaben sind nach der Erkenntnis der beauftragten Wirtschaftprüfer nicht "plausibel"! Außerdem gibt es Liquiditätsschwierigkeiten. Das lässt nichts Gutes befürchten. Wenn wir Glück haben, findet sich doch noch etwas an Unternehmenssubstanz. Es kann aber auch der Totalverlust drohen. Nichts wie raus aus der Aktie, solange sich die Informationslage nicht ändert!

 

01.11.13 KWM

Oktober 2013

ThyssenKrupp AG,WKN 750000

 

Die Aktie verhält sich anders als erwartet. Von gelegentlichen Rückschlägen abgesehen geht es ehen in Richtung nach oben. Immer mehr Analysten bescheinigen dem Wert positive Zukunftsaussichten.

Aus unserer Sicht ist dies alles kaum nachvollziehbar: Der Verkauf der Stahlwerke in Übersee, der angeblich so dringend notwendig war, ist noch immer nicht erfolgt. Die selbst gesetzte Frist ist lange verstrichen. Die Eigenkapitaldecke wird immer dünner. Die Kreditbedingungen werden nicht eingehalten. Die Kapitalerhöhung müsste immer näher rücken. Trotzdem steigt der Kurs!

Eine Erklärung für diese Merkwürdigkeiten ist der Einstieg des Investors Cevian in das Unternehmen. Dieser Investor nimmt unwidersprochen für sich in Aussicht, in Unternehmen mit langfristig positiven Aussichten namhafte Anteile zu erwerben und diese auf Dauer zu halten. Dies mag ja sein!

Solche Investoren sichern sich aber auch gegen die Gefahr ab, all zu viel Geld zu verbrennen. Dies erklärt vielleicht die lebhaften Aktivitäten an den Optionsmärkten.

Alles ist möglich! Vielleicht handelt es sich auch bei allem um einen ausgekügelten Schachzug des Managements und der Stiftung, um den Kurs nicht ins Bodenlose sinken zu lassen und die Kapitalerhöhung doch noch zu ermöglichen. Dann dürfte man mit der Ankündigung der Kapitalerhöhung spätestens dann zu rechnen haben, wenn der Kurs um die 20 EU liegt.

Mit positiven Analysen wird häufig auch im Vorfeld einer Kapitalerhöhung positive Stimmung gemacht.

Wir bleiben bei unserer zurückhaltenden Einschätzung, da wr der ganzen offiziellen Meinungsmache nicht vertrauen!

01.11.13

Dagobert

 

Tesla Motors Inc, WKN A1CX3T

 

Tesla Motors ist das Unternehmen, das die fantastischen Elektoautos baut. Dabei ist Tesla in Californien auf bestem Wege, ein flächendeckendes Versorgungsnetz einzurichten. Vor allem: Die Autos werden rasant verkauft. Hier findet schon eine kleine technische Revolution statt. Es sieht jedenfalls danach aus.

 

Schauen wir uns den Chart von Tesla Motors an, können wir uns nur darüber ärgern, nicht rechtzeitig eingestiegen zu sein. Aber vielleicht ist es ja noch nicht zu spät! Bei den Anlegerforen in den USA tobt ein lebhafter Streit darüber, ob die Aktie nicht absolut überbewertet ist oder gerade erst am Anfang eines stellaren Aufstiegs ist.

 

Was ist unsere Meinung? Der Score kratzt mit 39 an der 40 Punkte Grenze. Das ist viel für ein Aussenseiterunternehmen. Erinnern wir uns doch auch einmal an Amazon. Schlechte KGV´s standen hier den auf Umsatzexplosionen gestützten Kurssteigerungen nie im Weg. Selbst bei Verlustausweisen hält sich die Amazon-Aktie noch sehr gut. Der Markt honoriert also seit längerem Wachstum mehr als Gewinn. Das spricht für Tesla. Auch Trendfolgeanhänger können bei Tesla nur zu einer Kaufentscheidung kommen.

 

Also wieder einmal eine sehr interessante Aktie, die aber noch keinen sicheren Score über 40 hat! Je weiter die Aktie zurückfällt, um so besser werden die Chancen! Vielleicht kehrt der Aufwärtstrend bald wieder zurück. Schon jetzt spricht die Chance / Risiko Abwägung nach meiner Meinung recht deutlich für Kauf oder Call.

 

Dagobert 02.10.13

September 2013

Rückblick

 

ThyssenKrupp verhält sich wie erwartet: Der Kurs fällt. Wie kann man auch aller Welt verkünden, dass man verkaufen muss und wundert sich dann, dass sich die Kaufinteressenten mit den Angeboten zurückhalten. Dumm!

Ausserdem geht das Geld aus. Die Kapitalerhöhung ist jetzt schon zu spät! Was ist das für ein Management? Die Banken halten still, weil sie auf Geld aus der Kapitalerhöhung hoffen. Vielleicht stützt neben den Banken auch die Stiftung. Aussderdem sind Wahlen. Deshalb darf es keine Katastrophen im sensiblen Ruhrgebiet geben. Lieber bastelt man mit fragwürdigen Finanzinstrumenten am Eigenkapital herum. Irgendwelche dummen Anleger werden sich wegen etwas höherer Zinsen noch Anleihen kaufen, die im Insolvenzfall gar nichts wert sind. Vorsicht! Der Plan könnte schief gehen! Die Zeichen stehen auf minus! Dies sagt auch die investityourself- Bewertung.

 

K+S AG verhält sich wie erwartet. Aufwärtstendenzen sind sichtbar, werden aber noch durch Negativnachrichten immer wieder umgedreht. Viel heisse Luft! Abwarten!

 

Cloud: Auffällig ist eine überdurchschnittliche Zunahme von Scores über 40, wobei schwerpunktmässig Papiere von geringer Marktbreite betroffen sind. Dies spricht für eine Wirtschaftsbelebung und breiter steigende Kurse. Ein aus der Sicht der Börse positiver Wahlausgang könnte die Entwicklung beschleunigen, ein negativer verlangsamen oder sogar zu einem Rückschlag führen.

 

KWM 3.9.13

 

 

 

 

Nokia (WKN 870737) und

Microsoft (WKN 870747)

 

Der Kursaufschwung bei Nokia erscheint übertrieben. Alle Kursphantasie ist "raus". Der echte Wert liegt nach Veräussserung des Kerngeschäftes wohl nur zwischen 3.90 EU und 4,20 EU. Es entsteht ein komplett anderes Unternehmen, das sich schwer  einschätzen lässt. Also ist für Vorsichtige erst einmal Schluss mit der Spekulation!

 

Demgegenüber handelt Microsoft konsequent und vernünftig. Wer sein Betriebssystem  verkaufen will, braucht hierfür einen Verkaufsträger. Hier kommt Nokia mit der Lumia Reihe wie gerufen! Computer zu Hause sind "out". Smartphones, Handys, Books, Ultrabooks, Computer-Uhren und alles, was sich vernetzen lässt, ist "in". In den neuen Produkten liegt die Zukunft der Betriebssysteme! Der Preis ist vernünftig! Also macht Microsoft alles richtig, wird aber von der Börse bestraft. Die Investityourself - Bewertung  verbessert sich auf 36.5 Score-Punkte. Dies ist ordentlich und zeigt eine Aufwärtstendenz deutlich an. Über 40 Punkte wäre natürlich besser. Vielleicht werden die 40 bald gepackt.

Fragen kann man sich natürlich, warum man Microsoft mit 36.5 Score kaufen soll, wo es so viele schöne Aktien mit Score über 40 gibt. Nur wegen der Aufwärtstendenz?

 

KWM 3.9.13

 

 

Daimler WKN: 710000

 

Dem Wert glückte Ende Juli der Ausbruch in einen Score über 40. Seitdem ist der Kurs um ca. 10 % erwartungsgemäss angestiegen. Jetzt schwächelt aber der Score, bleibt aber mit 38,75 noch relativ hoch, nicht aber mehr "sehr gut". Die Aufwärtsentwicklung verläuft retardierend.

 

Dagobert 15.9.13

 

 

SAP WKN:716460

 

SAP bleibt einer der interessantesten marktbreiten Werte in Deutschland. Der Score kratzt mit 39,5 an der Grenze zu "sehr gut". Es sieht so aus, dass in einem langfristigen Aufwärtstrend jetzt das Ende einer bei langfristigen Trends nicht untypischen Rückschlagsphase erreicht sein kann, was sich in der Score-Bewertung positiv bemerkbar macht.

 

Dagobert  15.9.13

China Specialty Glass AG Inhaber-Aktien o.N.

WKN: A1EL8Y  ISIN: DE000A1EL8Y8

 

Die Wahrscheinlichkeitsprognose für Kurssteigerungen ist mit einem Score von 43 sehr gut. Dabei sind die Komponenten, die zu dieser Einstufung führen, teilweise extrem positiv. Hier dürfte auch das "Haar in der Suppe" liegen. Die Zahlen sind so gut, dass man sie kaum glauben kann. Die zahlreichen Enttäuschungen in der USA mit China Aktien führen zu einem nicht unberechtigten Misstrauen. Trotzdem: Wenn die Informationen wenigstens im Grossen und Ganzen stimmen, handelt es sich um einen klaren Kauf! Bei einem Kurs von 2,26 EU besteht noch immer ein günstiger Einstiegszeitpunkt. Wollen wir doch einmal sehen!

 

KWM 27.9.13

Deutsche Lufthansa AG  WKN:823212

 

Der Score für Deutsche Lufthansa ist bei der letzten Bewertung von 37,5 auf 22,5 abgestürzt. Dies spricht mehr für Verkaufen als Kaufen. Wenn man über den Wert nachdenkt, fallen die bei sonst mässigen Zukunftsperspektiven sich stark verbessernden KGV`s auf. Sind diese realistisch oder ist hier der Wunsch der Vater der Einschätzung? Ich setze ein Fragezeichen! Ausserdem ist mir die Unternehmensstrategie nicht geheuer: Zunächst einmal gehört es sich nicht, als Chef des Unternehmens nach Einleitung einer Radikalkur das Unternehmen im Stich zu lassen und einen leichteren Job in der schönen Schweiz anzunehmen. Das ist unschön, aber für die Perspektive des Unternehmens nicht so wichtig. Oder hat der Wechsel mit eigenen Zweifeln an der gross verkündeten Einsparstrategie zu tun? Dies wäre fatal! Sparen ist nicht alles! Die Aufgabe der repräsentativen Hauptverwaltung und des Unternehmenssitzes in Köln, die Stärkung von GermanWings und das Einsparen führen nicht nur zu erheblicher Unruhe unter der Belegschaft, sondern auch zu einem Verlust an Unternehmenskultur. Der Premiumanspruch und die Geltung als Weltmarktführer für Sicherheit im Flugverkehr, für die Fluggäste zu zahlen bereit wären, werden leichtfertig kontrakarriert. Das sieht alles nicht gut aus und stützt den mageren Score auch ausserhalb der Wahrscheinlichkeitsprognose. Kein Kauf!

 

KWM 20.9.13

August 2013

ThyssenKrupp AG Inhaber, WKN-Nr:750000

 

Die Aktie ist nach der Investyourself-Technik mit weniger als 10 Punkten als klar verkaufswürdig einzustufen. Die Erfolgssaussichten bei einem Kauf werden als mangelhaft eingeschätzt. Positiv sind eigentlich nur die von vielen Analysten angenommenen  Verbesserungen bei den KGV`s in den nächsten beiden Jahren. Sonst sehen alle Wahrscheinlichkeitsfaktoren negativ aus. Vor diesem Hintergrund überrascht  es, dass die Aktie nur kleinere Kurseinbrüche erlebt, die rasch kompensiert werden. Sollte die Kurspflege der die erwartete Kapitalerhöhung garantierenden Banken bereits eingesetzt haben? Es spricht viel für einen bevorstehenden Kurseinbruch, spätestens nach der bevorstehenden Kapitalerhöhung.

 

KWM 12.08.1913

 

 

K+S AG, WKN-Nr: KSAG88

 

Die Aktie hält sich noch recht tapfer, wenn man die aufgekommene Hysterie bedenkt. Die Besorgnisse sind teils kaum verständlich, was für eine klassische Unterbewertung sprechen kann. Allerdings hatte die Trendwende schon vor den Katastrophennachrichten eingesetzt. Die Bewertung liegt im mittleren ausreichenden Bereich. Die Aktie ist also etwas für diejenigen, die an eine Überschätzung der Nachrichtenlage in negativer Hinsicht glauben.

 

KWM 12.08.2013

 

 

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